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Reisekarte

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Es berät Sie zu dieser Reise:

Ansprechpartner: Katrin Mordowicz

Katrin Mordowicz
03586/310436


Mindestteilnehmerzahl:

Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die unter dem Reiter Reise Information ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.


Veranstalter: Wild Ost Natur- & Erlebnisreisen


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Polen & Deutschland - Geschichsreise Poznan & Seelower Höhen

Polen & Deutschland - Geschichsreise Poznan & Seelower Höhen
515,00 EUR

4-Tage: Festung Posen - Schlacht um die Seelower Höhen und Küstrin

Forts, Festungen und spannende Militärmuseen


Nach der Völkerschlacht von Leipzig und der Niederlage Frankreichs unter Napoleon, wurden auf dem Wiener Kongress 1815 die Grenzen Europas neu verhandelt. Davon waren besonders die einstigen Gebiete Polens betroffen. Nach drei Teilungen existierte von 1796 bis zum Ende des I. Weltkrieges 1918 kein eigenständiger polnischer Staat mehr. Der letzte Teil Polens, dass sogenannte Kongresspolen, war nur noch theoretisch ein autonomer Staat. Über eine Personalunion mit Russland verbunden, wurde es nach Abschluss der Verhandlungen Teil des Russischen Kaiserreiches.

Poznań (Posen) war ab 1783 Hauptstadt der Provinz Posen, deren östliche Grenze gleichzeitig die preußisch-russische Grenze war. Die Stadt an der Warthe stellte das erste Bollwerk dar, welches im Fall eines Angriffs durch russische Truppen in Richtung Berlin überwunden werden musste. Aufgrund dieser strategisch wichtigen Lage beschloss man zu Beginn des 19. Jahrhundert die Stadt zu einer Gürtelfestung auszubauen. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden 18 Festungsanlagen und damit eines der größten Festungssysteme im damaligen Europa.
Sie besichtigen die Zitadelle sowie die Forts III, VI und VII. Außerdem ist ein Besuch im Militär- und Panzermuseum geplant, wo Sie umfangreiche Sammlungen besichtigen können.

Zum Programm dieser Reise gehört auch ein Besuch der Gedenkstätte Seelower Höhen, welche an die größte Schlacht des II. Weltkrieges auf deutschem Boden erinnert.
Am Zusammenfluss von Oder und Warthe gründeten Kreuzritter im 15. Jahrhundert eine erste Siedlung, die bis 1586 Markgraf Johann von Brandenburg-Küstrin von italienischen Baumeistern zu einer Festung mit sechs Bastionen ausbauen lies. Die als uneinnehmbar geltende und einst mächtigste Festung des deutschen Ostens sollte die prächtige Residenzstadt schützen – dem Inferno des II. Weltkrieges konnte sie jedoch nicht standhalten. Im Frühjahr musste sich die Stadt mehr als drei Monate lang gegen die heranrückende Rote Armee zur Wehr setzen. Nach erbitterten Kämpfen und unter fast ständigem Beschuss versank die Stadt in rauchenden Trümmern. Die drei Bastionen Phillip, Brandenburg und König, die durch mächtige Mauern verbunden sind, konnten ihren Feinden trotzen.

Besichtigungen:
  • Gedenkstätte Seelower Höhen
  • Festung und Altstadt von Küstrin
  • Stadtführung in Poznan
  • Großpolnische Militärmuseum
  • Waffenmuseum und Museum der Armee Poznan in der Zitadelle
  • Fort Va "Kernwerk"
  • Fort VI Tietzen
  • Fort VII der Festung Posen
  • Panzermuseum Poznan
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Tages Programm

1. Tag
Seelower Höhen und Küstrin

Das erste Ziel dieser Reise ist die Gedenkstätte Seelower Höhen. Eine Ausstellung informiert den Besucher anhand von Bild-, Text- und Tondokumenten sowie vielen Exponaten über die Geschehnisse im Januar 1945, als hier die größte Schlacht des II. Weltkrieges auf deutschem Territorium ausgetragen wurde. Auf den Seelower Höhen und im Oderbruch standen sich Hunderttausende Soldaten, rund 14.000 Geschütze, 5.000 gepanzerte Fahrzeuge und ca. 5.000 Flugzeuge gegenüber. Die letzte sowjetische Großoffensive, die „Berliner Operation“ sollte den deutschen Widerstand endgültig brechen und den Krieg in Berlin beenden. Am Ende der erbitterten Kämpfe hatten über 100.000 Soldaten verschiedenster Nationen ihr Leben verloren. Vom Außengelände reicht der Blick über den Oderbruch bis Küstrin und über einen Teil des einstigen Schlachtfeldes.
Im Anschluss fahren Sie nach Küstrin (Kostrzyn nad Odrą). Das Gebiet der Stadt erstreckte sich bis zum Ende des II. Weltkrieges an beiden Ufern der Oder. Ende Januar 1945 wurde die Stadt zur Festung erklärt und sollte als eine der letzten Bastionen den Vormarsch der Roten Armee in Richtung Berlin stoppen. Die Altstadt wurde beim Kampf um Küstrin fast vollständig zerstört. Übrig blieben alte Straßenzüge, Häuserruinen und einige Festungsanlagen. Es erwartet Sie eine Führung über das Gelände der zerstörten Altstadt und Sie besuchen das Museum in den Kasematten der erhaltenen Bastion Philipp. Es dokumentiert die historischen Ereignisse und erklärt anhand von Schautafeln, Plänen, vielen Exponaten und multimedialen Vorführungen die bewegte Geschichte der Stadt an der Oder. Im Anschluss fahren Sie weiter nach Poznań (Posen).
Fahrzeit ca. 6 Std., Hotel, -/LP/-.
2. Tag
Stadtbesichtigung Poznan, Militärmuseum und Fort VI

Heute steht zunächst eine Stadtführung auf ihrem Reiseprogramm. Es geht durch die lebendige Altstadt und zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Poznań (Posen). Stationen sind u.a. das Rathaus, die Pfarrkirche, das Działyński-Palais und das Posener Königsschloss.
Im Anschluss erwartet Sie das Großpolnische Militärmuseum am Alten Markt in Poznan. Hier sind rund 40.000 historische Objekte in drei Themensammlungen ausgestellt: eine Waffensammlung veranschaulicht deren Geschichte in den polnischen Gebieten vom 11. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die ältesten Uniformen dieser Sammlung stammen aus dem 18. Jahrhundert. Außerdem werden historische Dokumentationen gezeigt.
Am Nachmittag besichtigen Sie das Fort VI Tietzen, welches in den Jahren 1879 – 1883 errichtet wurde. Das Fort ist von einem 850 Meter langen, 6 Meter tiefen und 9 Meter breiten Trockengraben umgeben, dessen Zugang von 5 Kaponnieren geschützt wurde. Ein Artilleriewall bot Liegeplätze für 22 Kanonen mit dem Kaliber 15- und 12-cm. Bei späteren Modernisierungen am Fort wurde ein gepanzerter Artilleriebeobachter installiert. Das Fort VI gehört heute zu den am besten erhaltenen Anlagen dieser Art in Europa.
Fahrzeit ca. 1 Std., Hotel, F/-/-.
3. Tag
Panzermuseum, Zitadelle und Fort Va

Nach einem kleinen Halt am einstigen Residenzschloss von Posen fahren Sie zum Panzermuseum. Dieses wurde in den Jahren 1963-1964 gegründet. Das Muzeum Broni Pancernej (MBP) präsentiert eine große Sammlung von gepanzerten Fahrzeugen, u.a. Jagdpanzer wie das StuG IV und den SU-100, sowjetischer T-70, IS-2 und T-34/85 oder amerikanischer M48A5 und M60A1.
Später besichtigen Sie die die einstige Zitadelle, die mit dem Kernwerk den zentralen Teil der Festung Posen darstellte. Sie besuchen das Waffenmuseum, wo heute verschiedene Kanonen, Panzer und Flugzeuge ausgestellt sind sowie das Museum der ehemaligen „Armee Poznań“ in der Zitadelle.
Das Waffenmuseum befindet sich in einem ehemaligen Laboratorium zur Herstellung von Schießpulver, welches 1872 gegründet wurde und später als Munitionslager diente. Ein Teil der Ausstellung widmet sich den Kämpfen um die Festung im Februar 1945. Außerdem werden verschiedene russische und deutsche Militärausrüstung, Waffen und Munition gezeigt, die auf dem Gelände der Zitadelle gefunden wurden.
Die Armee Poznan war eine der sieben Armeen des polnischen Heeres, welche das Gebiet Polens beim deutschen Angriff 1939 verteidigen sollten. Das Museum dokumentiert anhand von vielfältigen Exponaten die Geschichte des Heereswesens in Großpolen ab dem Posener Aufstand von 1918 bis zur Septemberkampagne von 1939 sowie die Bedeutung als Untergrundarmee während des II. Weltkrieges.
Später erkunden Sie das Fort Va „Kernwerk“. Es wurde zwischen 1887 und 1890 errichtet und gehört zu den 18 Forts der Festung Posen. Zudem ist es eines von sechs, zu damaliger Zeit neuen Typs von Zwischenforts. Bei einem Rundgang besichtigen Sie die wichtigsten Elemente des Werks und sind auch unterirdisch unterwegs.
Fahrzeit ca. 1 Std., Hotel, F/-/-.
4. Tag
Fort VII und Rückreise

Heute besuchen Sie das Fort VII (1876-1880). Auch dieses Fort der Festung Posen sollte die Stadt vor Angriffen des Russischen Reiches schützen. Es ist das am besten erhaltene Fort des äußeren Befestigungsrings der Stadt. Als 1939 die Wehrmacht Posen eroberte wurde in diesem Fort das erste Konzentrationslager im besetzten Polen eingerichtet. Ein Museum im Fort dokumentiert die Geschehnisse dieser Zeit.
Im Anschluss Rückfahrt.
Fahrzeit ca. 4 Std., F/L/-.
Hinweis:
Die ausgeschriebenen Reiseprogramme werden von uns sorgfältig vorbereitet. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass Änderungen vorbehalten bleiben und der zeitliche Ablauf bzw. die Reihenfolge der Programmpunkte verändert werden kann.

Reise Information (PP)

Leistungen:
  • An- / Abreise ab/an Veranstalterbüro sowie alle Transfers
  • 3 Übernachtungen im Hotel (DZ, DU/WC)
  • Verpflegung lt. Programm: 3x Frühstück, 1x Lunchpaket, 1 x Lunch
  • deutsche Reiseleitung
  • alle Besichtigungen von Museen / Anlagen sowie Führungen teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
Nicht enthalten:
  • nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
  • Einzelzimmer-Zuschlag 110,- EUR
  • Persönliches / Trinkgelder
  • Reiseversicherung
Anforderungen:
Es erwartet Sie eine Geschichtsreise mit Besuch von mehreren Museen und Gedenkstätten sowie Besichtigungen von Forts und Festungen. Die Besichtigungen der Forts/Festungen sind verbunden mit kurzen Erkundungen im Gelände und Sie sind auch unterirdisch unterwegs. Stadtrundgang in Poznan ca. 2 Stunden.
An- und Abreise:
Der Zu-/Ausstieg zum/vom Bus ist entlang der Fahrtroute möglich:
Hinfahrt: 02730 Ebersbach (Veranstalterbüro) - Bautzen - Cottbus - Seelow,
Rückfahrt: Poznan - Görlitz - 02730 Ebersbach (Veranstalterbüro).
Abfahrt ab Veranstalterbüro gegen 6 Uhr, Ankunft gegen 17-18 Uhr.
Einreisebestimmungen:
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Polen einen gültigen Personalausweis/Identitätskarte oder Reisepass.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Als Reiseimpfungen werden zusätzlich, abhängig von Reisebedingungen und -route, FSME, Hepatitis A, Hepatitis B empfohlen.
Für eine weitere Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Reisemediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet. Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.

Datei

PDF: Polen & Deutschland – Geschichtsreise Poznan & Seelower Höhe
952.59 KB
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Indikatoren
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  • G ! wenige Plätze
  • G mit nächster Buchung gesichert
  • N abgelaufen
  • A ausgebucht


ReisedatumStatusPreisHinweis
N515,00 EUR
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