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Reiseversicherung:

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Es berät Sie zu dieser Reise:

Ansprechpartner: Frank Sauermann

Frank Sauermann
03586/310436


Mindestteilnehmerzahl:

Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die unter dem Reiter Reise Information ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.




Polen - Geschichtsreise Schlesien


Erweiterte Beschreibung

Nach Beginn des II. Weltkrieges und der Niederlage Polens 1939 wurde das östliche Oberschlesien wieder an das Deutsche Reich angeschlossen. Dabei schoben die Nationalsozialisten die schlesische Grenze nach Osten vor und das oberschlesische Industrierevier wurde wieder eine der wichtigsten Produktionsstätten für die deutsche Kriegsproduktion.

Galt Schlesien bis 1945 noch als unerreichbar für alliierten Bomber, so drohte nun Gefahr aus Osten. Am 19. Januar 1945 fiel das hochindustrialisierte Oberschlesien in sowjetische Hände. Wenig später überrollte die Rote Armee Niederschlesien und es wurde erbittert und Breslau gekämpft. Die Stadt war zur Festung erklärt worden und ergab sich erst 6. Mai 1945. Zu 70 Prozent lag die Stadt an der Oder in Schutt und Asche. Viele Hunderttausend Schlesier verließen in Flüchtlingstrecks ihre Heimat in Richtung Westen.

Heute ist das damals schwer zerstörte Breslau wieder aufgebaut und niederschlesische Hauptstadt ist einen Besuch wert. Bei einem Spaziergang durch das Zentrum lernen Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten kennen und erfahren viel Wissenswertes zur Geschichte der Stadt.
Weitere interessante Stationen Ihrer Reise sind alte Bunker der Oberschlesienstellung sowie polnische Anlagen an der einstigen Grenze, der Sendeturm von Gleiwitz, das einstige Kriegsgefangenenlager bei Lamsdorf, die Gedenkstätte am Annaberg und ein Besuch des Konzentrationslagers Auschwitz.


Besichtigungen:

ehem. Kriegsgefangenenlager Łambinowice (Lamsdorf)
Gedenkstätte Góra Świętej Anny (St. Annaberg)
Sendeturm Gliwice (Gleiwitz)
Konzentrationslager Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau (Oświęcim)
polnische Befestigungsanlagen bei Katowice (Kattowitz)
deutsche Bunker der oberschlesischen Grenzstellung
Soldatenfriedhof Nadolice Wielkie (Groß Nädlitz)
Panoramagemälde der Schlacht von Racławice in Breslau
Spaziergang durch Altstadt von Breslau
Breslauer Jahrhunderthalle

Polen - 4 Tage Geschichtsreise Schlesien

Breslau, Gleiwitz, KL Auschwitz sowie die deutschen und polnischen Bunker in Oberschlesien


Begleiten Sie uns auf eine Reise in die historische Region Schlesien. Sie liegt heute zum großen Teil in den drei polnischen Woiwodschaften Niederschlesien (Dolnośląskie), Oppeln (Opolskie) und Schlesien (Śląskie). Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Schlesien zu einem der wirtschaftlich stärksten und reichsten Länder Deutschlands. Allein das oberschlesische Industrierevier nahm den zweiten Platz unter den deutschen Industrielandschaften ein.
Nach dem I. Weltkrieg wurde Europa neu geordnet und die Staaten Polen und Tschechoslowakei gründeten sich. Das schlesische Territorium sollte entsprechend seiner Bevölkerungsmehrheiten neu aufgeteilt werden. Polen beanspruchte Oberschlesien und erhielt nach den Aufständen von 1921 etwa ein Drittel. Darunter fielen die Gebiete Kattowitz und Königshütte mit ihrer bedeutenden Schwerindustrie.

Ab den 30er Jahren begann Polen seinen Teil Oberschlesiens zu befestigen und bis zum Kriegsbeginn entstanden etwa 160 Befestigungswerke, die zum Teil mit Panzerkuppeln ausgestattet waren. Auch Deutschland baute ab 1939 neue Bunker, um seine Grenzen in diesem Gebiet verteidigen zu können. So entstanden mit der Oberschlesischen Grenzstellung eine Vielzahl von Regelbauten.

Tages Programm

1. Tag
ehem. Kriegsgefangenenlager Łambinowice (Lamsdorf), Gedenkstätte Góra Świętej Anny (St. Annaberg), Sendeturm Gliwice (Gleiwitz)

Fahrt ab Veranstalterbüro nach Łambinowice (Lamsdorf). Im Ort wurde erstmals 1870/71 ein Lager für französische Kriegsgefangene eingerichtet. Während des I. Weltkrieges waren hier über 90000 Soldaten vieler Nationen gefangen. Im II. Weltkrieg entstand einer der größten Komplexe der Wehrmacht: Stalag VIII B, Stalag VIII F/318 und Stalag 344. Vom Ende des Krieges 1945 bis 1946 wurden deutsche Zivilisten in einem Internierungs- und Arbeitslager inhaftiert. Die Friedhöfe und die Gedenkstätte erinnern an alle Opfer der Anlage.
Danach fahren Sie weiter nach Góra Świętej Anny (St. Annaberg). Der strategisch wichtig gelegene Berg und der Ort wurden zum Symbol für die Aufstände von 1919-1921. Als nach dem I. Weltkrieg das schlesische Territorium entsprechend seiner Bevölkerungsmehrheiten neu aufgeteilt werden sollte, beanspruchte Polen des Gebiet von Oberschlesien und erhielt nach dem schwersten Aufstand von 1921 etwa ein Drittel davon.
Im Anschluss Weiterfahrt nach Gliwice (Gleiwitz). Sie machen Halt am Sendeturm, der 1935 aus Lerchenholz gebaut wurde und mit 111 Metern die höchste Holzkonstruktion dieser Art in Europa ist. Ein Museum gewährt Einblick in die Geschichte des Senders und die der Telekommunikation. Gegen Abend erreichen Sie das Hotel in Czeladź (Fahrzeit ca. 4 Std., Hotel, -/-/-).
2. Tag
Konzentrationslager Auschwitz (Oświęcim), polnische Befestigungsanlagen bei Kattowitz

Einem dunklen Kapitel deutscher Geschichte gilt der Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz (Oświęcim). Hier wird eindringlich die grausame Vernichtung von mehr als einer Million Menschen vieler Nationalitäten vor Augen geführt. 90 Prozent der Opfer waren Juden. Die Gedenkstätte besteht aus zwei Teilen, dem Auschwitz I - Stammlager, wo in den einstigen Häftlingsblöcken verschiedene Ausstellungen gezeigt werden und dem rund 3 Kilometer entfernten Auschwitz II - Birkenau.
Im Anschluss Fahrt in das ehem. Grenzgebiet zwischen Oberschlesien und Polen. Nur wenig entfernt von Katowice (Kattowitz), wurden 1939 polnische Befestigungsanlagen gebaut. Diese waren zum Teil mit Maschinengewehren in Panzerkuppeln bewaffnet. Sie besichtigen einige interessante Bauwerke (Fahrzeit ca. 2 Std., Hotel, F/-/-).
3. Tag
deutsche Bunker der oberschlesischen Grenzstellung, Soldatenfriedhof Groß Nädlitz, Panoramagemälde der Schlacht von Racławice

Heute erkunden Sie zunächst deutsche Bunker der oberschlesischen Grenzstellung, die teilweise rekonstruiert werden. Diese wurde nicht als durchgehende Linie, sondern in Stützpunkten gebaut. Es entstanden meist Regelbauten, die auch am Westwall errichtet wurden sowie verschiedene Sonderbauten. Meist wurden tschechische Panzerteile verwendet. Viele Bunker sind jedoch nicht fertiggestellt worden. Heute besichtigen Sie die interessantesten Bauwerke, die zum Teil wieder rekonstruiert werden.
Anschließend Fahrt zum deutschen Soldatenfriedhof bei Nadolice Wielkie (Groß Nädlitz), Im Hier ruhen über 12 000 Tote, die in den Woiwodschaften Breslau und Oppeln geborgen wurden.
Später fahren Sie nach Breslau (Wrocław) und betrachten im Rahmen einer Führung das berühmte Panoramagemälde der Schlacht von Racławice (Fahrzeit ca. 2,5 Std., Hotel, F/-/-).
4. Tag
Spaziergang durch die Altstadt von Breslau und Besuch der Jahrhunderhalle, Rückreise

Ein Spaziergang durch das Zentrum von Breslau führt Sie u. a. über den Marktplatz mit dem berühmten Rathaus, zur Universität, die bereits 1702 gehründet wurde, zur Dominsel mit der Kathedrale und zum einstigen Bunker des Festungkommandanten. Später besichtigen Sie die Jahrhunderthalle und noch erhaltene Festungsbauwerke, die in der Zeit des deutschen Kaiserreiches errichtet wurden.
Im Anschluss Rückreise (Fahrzeit 2,5 Std., F/-/-).

Reise Information

Leistungen:
▪ An- / Rückreise ab/an Veranstalterbüro über Görlitz sowie alle Transfers lt. Programm im Kleinbus
▪ 3 Übernachtungen im Hotel (DZ, DU/WC)
▪ Verpflegung lt. Programm: 3x Frühstück
▪ deutsche Reiseleitung
▪ alle Besichtigungen von Museen / Anlagen
sowie Führungen teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
Nicht enthalten:
▪ nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
▪ Einzelzimmer-Zuschlag: 85,- EUR
▪ Persönliches
Reiseversicherung
Reiseinfo / Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundreise mit vielen Besichtigungen. Diese sind verbunden mit einfachen Rundgängen, teilweise auch im Gelände (Gehzeiten bis ca. 3 Std.).
An- und Abreise:
Der Zu-/Ausstieg zum/vom Bus ist in 02730 Ebersbach (Veranstalterbüro) oder Görlitz möglich.
Abfahrt ab Veranstalterbüro gegen 7 Uhr, Ankunft gegen 17-18 Uhr.
Einreisebestimmungen:
Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Polen einen gültigen Personalausweis/Identitätskarte oder Reisepass.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Vom Auswärtigen Amt werden zudem als Reiseimpfungen, abhängig von Reisebedingungen und -route, FSME, Hepatitis A, Hepatitis B und ggfs. auch Tollwut empfohlen.
Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: 7 - 16
ReisedatumPreisStatus
405,00 EUR buchbar buchbar
405,00 EUR buchbar buchbar
Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Travel-Paket
Rail & Fly Ticket
Übernachtung am Tag vor der Abreise
Zimmerwunsch







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