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Wild Ost - Historytours, Geschichte erleben.

Herzlich Willkommen bei Wild Ost - Historytours, dem Reiseveranstalter für historische Reisen.




 
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Liebe Reisefreunde,

das Team von History-Tours bietet seit nunmehr 15 Jahren allen geschichtlich und militärhistorisch Interessierten zahlreiche Studienreisen zu verschiedenen historischen Orten, Kriegsschauplätzen und Befestigungslinien in Europa. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns Orte zu besuchen, die Geschichte geschrieben haben, sowie auch Orte, die trotz ihrer Bedeutung der Allgemeinheit unbekannt blieben.

Das Reisen in kleinen Gruppen lässt Raum für Persönliches und für eine individuelle Tourgestaltung. So kann auch einmal ein zusätzlicher Fotostopp unternommen werden. Während der Reisen besichtigen Sie nicht nur militärhistorische Anlagen, Museen und Ausstellungen sondern auch einige an der Fahrtroute liegende kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Zudem erleben Sie reizvolle Landschaften und erhalten Einblick in das Leben der Menschen in vergangener und gegenwärtiger Zeit.

Meist beträgt unsere Gruppenstärke 7 bis max. 16 Teilnehmer im Alter von etwa 30 bis 70 Jahren. Sie setzt sich zusammen aus geschichtlich interessierten Einzelreisenden, Paaren oder Reisefreunden. Zusätzlich zu unserem Reiseprogramm organisieren wir für Gruppen ab  6 bis 7 Personen auch gern individuelle Touren zu verschiedenen Reisezielen.
Von unseren Reiseleitern werden Sie viel Wissenswertes zum Reiseziel und über europäische Geschichte erfahren. Sie kennen aber auch zahlreiche Episoden vom Rande der Ereignisse, die in der offiziellen Geschichtsschreibung nur zu oft unberücksichtigt blieben.

Tauchen Sie ein in eine Zeit, die den Menschen Ungeheuerliches abverlangte. Beschäftigen Sie sich mit Geschehnissen, die wir, in einem friedlich geeinten Europa lebend, kaum für möglich halten. Versetzen Sie sich in eine Zeit, in der Bomben und Granaten die Erde verwüsteten, und bekommen Sie ein Gefühl für das menschliche Leid. Wir zeigen Ihnen, was Menschen oft wochenlang zugemutet wurde - ein Leben in bedrückender Enge unter meterdicken Betondecken, meist unter primitivsten Bedingungen. Auch die militärhistorischen Museen mit ihren Ausstellungen machen vieles davon sichtbar und sagen: „Kriege gehören ins Museum“.
Neben all der Faszination, die Bunkeranlagen und Festungen mit ihren Geheimnissen und Legenden ausstrahlen - sie sollten uns zum Frieden mahnen.

Wir laden Sie ein, Geschichte zu erleben und hoffen, dass unsere militärhistorischen Reiseangebote Ihr Interesse wecken.


Der Schweizer Igel - Geschichtsreise zu den Befestigungsanlagen in den Alpen
1.025,00 EUR

Deutschland - Geschichtsreise in Thüringens Unterwelt
455,00 EUR

Norwegen – Der Atlantikwall zwischen Oslo und Trondheim
1.275,00 EUR

Slowenien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie
685,00 EUR

Tschechien - Geschichtsreise zur Bene¨-Linie
325,00 EUR

Ostwall Reise - Geschichtsreise zum Oder-Warthe-Bogen in Polen
325,00 EUR









  Geschichtsreise-Tipps  

  
   

Erleben Sie eine aufregende Reise zu den ostpreußischen Befestigungsanlagen zur Wolfsschanze, zur Halbinsel Hel und zur Westerplatte.
 
Geschichtsreise zur Schlacht am Dukla Pass und der Festung Krakau. Außerdem eine Geschichts- und Studienreise zum KZ Auschwitz.
 
Besuchen Sie mit uns auf dieser Geschichtsreise zur Benès Linie in Tschechien die eindrucksvollen Bunkeranlagen zwischen Riesen- und Adlergebirge.


Seit Beginn des I. Weltkrieges sind mehr als 100 Jahre vergangen. Er verwandelte Europa in ein gigantisches Schlachtfeld, hinterließ fast neun Millionen Opfer, zahllose Ruinen und verwüstete ganze Landschaften. Der umfassende Charakter dieses  Krieges, die Anzahl der beteiligten Staaten und deren Ambitionen führten zu einem Krieg, dessen Ausmaß jede Vorstellungskraft übersteigt.

Bis heute sind die Spuren auf den Schlachtfeldern sichtbar. Stellvertretend für das sinnlose Sterben an den vielen Orten Europas stehen unter anderem die erbitterten Kämpfe an der Marne, in Flandern oder am Isonzo. Eines der blutigsten Kapitel des I. Weltkrieges stellt sicher die Schlacht von Verdun dar. Über 20 Millionen Granaten und Minen, das sind etwa 60 000 an jedem Gefechtstag, gingen auf einem Gebiet von nur 26 km² nieder. Sie brachten die Zeit zum Stillstand. Noch immer ist die Erde von Verdun mit Blindgängern durchzogen und es werden jährlich bis zu 60 Tonnen Munition gefunden. Heute bedecken weite Wälder die einstigen Schlachtfelder. Ein Betreten ohne Gefahr wird aber noch für Generationen unmöglich sein.

Als 1920, zwei Jahre nach Beendigung des unnützen Abschlachtens, die Vertreter der Völker gemeinsam am Verhandlungstisch saßen, waren sie sich einig: „Ein solcher Krieg darf sich niemals wiederholen!“ Doch der Frieden, den der Versailler Vertrag für alle Zeiten garantieren sollte, war trügerisch. Zu sehr waren die Mächte ihren eigenen Interessen unterworfen und zu sehr wurde die Kriegsschuld nur dem Verlierer zugesprochen. Sie ahnten nicht, dass sie dadurch den Keim für einen noch grausameren Krieg legten. In Versailles schufen Diplomaten die neue politische Landkarte Europas. Der französische Generalfeldmarschall Foch bemerkte bei seinem ersten Blick auf die Karte: "Hier beginnt der nächste Krieg!” und zeigte auf die „Freie Stadt Danzig“. Dies jedoch konnte sich im kriegsmüden Europa niemand vorstellen.
Nur 21 Jahre nach dem so genannten Great War riss Deutschland Europa und die Welt in einen noch größeren, fürchterlichen Krieg. 1939 waren 13 Staaten, 1940 bereits über 40 Staaten involviert. Als 1945 mit der Kapitulation Japans und Deutschlands der Krieg zu Ende ging, hatte er ca. 60 Millionen Opfer gekostet. Unvorstellbare Leiden und Zerstörungen waren seine Folge, und etwa 25 bis 30 Millionen Menschen hatten unmittelbar bzw. in seiner Folge ihre Heimat verloren.

Heute, 70 Jahre nach Beendigung des II. Weltkrieges und einer langen Epoche des Friedens, wie sie die Länder Europas noch nicht erlebt haben, scheinen Kriege wieder ein legitimes Mittel zur Umsetzung eigener Interessen geworden zu sein. Fast scheint es, als hätten die Völker aus zwei Weltkriegen nichts gelernt. Können wir uns nicht mehr an die Erzählungen jener erinnern, die diese Zeit miterlebten? Haben die Menschen vergessen, in welchem Zeitalter sie leben und wie der II. Weltkrieg endete? Kriegstote, Zerstörung, Flucht, Vertreibung, Kalter Krieg und Atombomben sollten für immer der Vergangenheit angehören.
Auch wenn zahlreiche Fragen, die den II. Weltkrieg betreffen, offen geblieben sind, heißt es in einer Zeit großer globaler Umbrüche dringlicher denn je: „In der Gegenwart aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen“. Ich möchte Sie dazu ermutigen!

Ich musste nicht wie meine Eltern und Großeltern einen Krieg am eigenen Leib erfahren und wünsche mir, dass auch allen nachfolgenden Generationen die Folgen des Handelns Einiger erspart bleiben.



In eigener Sache:

Das Programm von History-Tours beinhaltet ausschließlich Reisen, die sich mit geschichtlichen, historischen und militär-architektonischen  Fakten und Hintergründen befassen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Kriegs- und Gewaltverherrlichung, von Rassismus, extremistischen Gesinnungen und Rechtsradikalismus (AGB, Absatz 7a). Für geografische Namen verwenden wir tschechische, polnische, französische und deutsche Namen gleichzeitig. Dies hat ausschließlich praktische Gründe und stellt keine Wertung dar.

Wild Ost Natur & Erlebnisreisen GmbH © 2010