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Ukraine

Ukraine - Schlacht um Kiew, Stalin-Linie, FHQ Werwolf und sowjetische Atomraketen-Basis

 


9 Tage Geschichtsreise in die Ukraine - die Schlacht um Kiew 1941 und 1943
Stalin-Linie, FHQ Werwolf und sowjetische Atomraketen-Basis

Während dieser Reise lernen Sie die wechselvolle Geschichte der Ukraine kennen und besuchen viele militärhistorische Relikte aus verschiedenen Zeitepochen. Sie sind unterwegs von Kiew bis in die Weiten der ukrainischen Schwarzerde.
Im Laufe der Jahrhunderte gehörte das heutige Gebiet der Ukraine zu vielen verschiedenen Staaten: dem Königreich Polen-Litauen, dem Russischen Reich, zur Monarchie der Habsburger und zur Sowjetunion. Das Land lag seit alters her bis heute in einem Spannungsfeld zwischen West und Ost. Nur zu oft mussten sich seine Bewohner gegenüber ihren Nachbarn behaupten.
Die riesigen Vorkommen an Eisenerz und die Steinkohlenlagerstätten im Industriegebiet Donez-becken sowie die fruchtbarsten Böden der Welt waren im II. Weltkrieg für das „III. Reich“ von besonderem Interesse. Nach den ersten schnellen Erfolgen der deutschen Wehrmacht im Krieg gegen die Sowjetunion, schwenkte ab August 1941 der nördliche Flügel der Heeresgruppe Süd in Richtung Norden, größere Teile der Heeresgruppe Mitte jedoch nach Süden, um sich hinter Kiew wieder zu vereinigen. Die Ukraine sollte noch im September 1941 vollständig erobert werden, bevor man weiter in Richtung Moskau vorstoßen wollte. Nach dem Zusammentreffen der beiden deutschen Heeresgruppen am 15. September östlich des Dneprs, waren vier sowjetische Armeen, vor allem aber Kiew eingeschlossen. Die Kesselschlacht um die Stadt, die noch bis zum 26. September andauerte sollte, war die größte Niederlage der Sowjetunion während des II. Weltkrieges. Heldenhaft verteidigte sich Kiew, dass von den vielen Kasematten und Bunkern der Stalin-Linie geschützt war. Am 6. November 1943, nach 778 Tagen wurde Kiew durch die Rote Armee befreit.
Sie besichtigen mehrere interessante Bunker der Stalin-Linie, sowie das einstige Führerhauptquartier „Werwolf“ und die Feldkommandostelle „Hegewald“.
Ein weiteres interessantes Ziel das Museum für strategische Raketentruppen in der UdSSR. Von einem unterirdischen Bunkerkomplex aus, konnten SS-18 Interkontinentalraketen gestartet werden. Bei einer Reichweite von 10 000 bis 15 000 Kilometern sollten die 209 Tonnen schweren Raketen der Sowjetunion den Vorteil eines atomaren Erstschlages ermöglichen.

Besichtigungen:
  • Gedenkstätte „Mutter Heimat“ in Kiew
  • geheime Versorgungstunnel in Kiew
  • Bunker des Befestigten Raumes Kiew
  • Bunker der Stalin-Linie
  • deutsche Kriegsgräberstätte in Kiew
  • Befestigungsanlagen bei Uman
  • Museum der strategischen Raketentruppen
  • Führerhauptquartiers „Werwolf“
  • Feldkommandostelle „Hegewald“
  • Bunker im befestigte Raum von Nowohrad-Wolynskyj
  • Werkgruppe "Gul'ska mine"
  • „Stalin-Bunker“ - „Objekt Skala“ in Korosten
  • Bunker der Stalin-Linie im Befestigten Raum von Kiew
  • Stadtführung in Kiew

Reisekarte:

Landkarte
Reise-Programm:

1. Tag
Gedenkstätte „Mutter Heimat“ in Kiew

Individueller Flug nach Kiew und Transfer ins Hotel. Am Nachmittag besuchen Sie die Gedenkstätte „Mutter Heimat“. Die 62 Meter hohe, gleichnamige Statue thront hoch über den Fluss Dnjepr und symbolisiert den Sieg der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg. Im 40 Meter hohen Sockel der Statue befindet sich ein Museum, das sich der Geschichte des II. Weltkrieges widmet (Hotel, -/-/-).

2. Tag
geheime Versorgungstunnel in Kiew, Bunker des Befestigten Raumes Kiew

Ein streng geheimes Projekt Stalins war 1938 der Bau von zwei Versorgungstunneln, die unter dem Dnjepr entlangführen sollten. Ein Tunnel sollte im Norden entstehen und ein weiterer im Süden von Kiew. Das Projekt, das nie fertiggestellt wurde, sollte eine Versorgung der Front auch noch dann gewährleisten, wenn die Brücken über den Dnjepr im Fall einer Belagerung zerstört würden. Einen Teil der mysteriösen Anlage werden Sie erkunden.
Später geht es in den Südwesten der Stadt, wo Sie einige Bunker des Befestigten Raumes Kiew besichtigen. 1927 wurde ein Programm mit mehreren Bauabschnitten beschlossen, das wichtige strategische Punkte entlang der Westgrenze der Sowjetunion schützen sollte. Als ein Teil dieser so genannten Stalin-Linie entstand bis 1941 um die Hauptstadt ein weiter Festungsbogen. Hunderte Bunker und Kasematten vor den Toren von Kiew sollten die Stadt gegen Angriffe abschirmen (Hotel, F/-/-).

3. Tag
Bunker der Stalin-Linie, deutsche Kriegsgräberstätte in Kiew, Befestigungsanlagen bei Uman

Sie besichtigen weitere Bunker der Stalin-Linie im Raum Kiew. Mehrere der Infanterie- und Artilleriewerke wurden mit einem Hohlgangsystem versehen und es haben sich Panzerkuppeln erhalten. Einige Anlagen wurden rekonstruiert und mit teils originalen Ausrüstungsgegen-ständen sowie Bewaffnung versehen. Danach besuchen Sie die deutsche Kriegsgräberstätte in Kiew.
Später fahren Sie nach Uman. Die Stadt wurde 1941 zum Kriegsschauplatz. Bei der Kesselschlacht bei Uman schloss die deutsche Armee etwa 20 sowjetische Divisionen ein. Nach schweren Kämpfen und auch hohen Verlusten auf deutscher Seite, gingen am 8. August 1941 100 000 Soldaten der Roten Armee in Kriegsgefangenschaft. Das Land bis zum Dnepr und dem Schwarzen Meer stand nun für weitere Vorstöße der Deutschen Armee offen. Heute erinnern in Uman 15 Denkmäler und Soldatenfriedhöfe an diese bedeutende Schlacht (Hotel, F/-/-).

4. Tag
Museum der strategischen Raketentruppen

Ihr Ziel ist das Museum der strategischen Raketentruppen in der Nähe von Pobuzke. Das Gelände war ein wichtiger Standort eines Raketenregiments mit einem Raketensilo, einem Befehlsbunker und mehreren Außenanlagen. Sie erfahren viel Wissenswertes zur Geschichte der Anlage, zu Raketentriebwerken und deren Technologie. Ausgestellt sind u. a. die größte zur Zeit des Kalten Krieges gebaute und in Dienst gestellte Interkontinentalrakete SS-18 mit einer Reichweite bis zu 15 000 Kilometern, 209 Tonnen Gewicht sowie 10 Sprengköpfen und 40 Raketenabwehrmitteln. Interessant sind auch die R-36M Rakete sowie der 35 Meter unter der Erde liegende Kommandobunker. Dieses unterirdische Befehlszentrum konnte im Fall eines Atomschlages noch weitere 45 Tage funktionieren. Im Anschluss fahren Sie nach Winnyzja (Winniza), (Hotel, F/-/-). 

5. Tag
Führerhauptquartiers „Werwolf“, Feldkommandostelle „Hegewald“

Heute besuchen Sie die Überreste des einstigen Führerhauptquartiers „Werwolf“. Ab November 1941 bis September 1942 errichteten man hier eine Anlage mit 20 Holzbaracken, drei Bunkern der Baustufe B und verschiedenen Verteidigungsstellungen, die durch Tunnel verbunden waren. Im März 1944, kurz bevor die Rote Armee die Anlage einnahm, sprengten deutsche Soldaten die Bunker.
Anschließend fahren Sie weiter zur ehemaligen Feldkommandostelle „Hegewald“. Im Herbst 1942 wurde auf dem Gelände eines alten russischen Militärflugplatzes mit dem Bau für Himmlers Hauptquartier begonnen. Im Sommer 1942 waren mehrere Kasernen, Bunker und eine Villa für Himmler fertiggestellt. Ein Bunker und der deutsche Soldatenfriedhof blieben hier erhalten. Nach einem kleinen Fotohalt fahren Sie nach Schytomyr (Hotel, F/-/-).

6. Tag
Bunker im befestigte Raum von Nowohrad-Wolynskyj, Werkgruppe "Gul'ska mine"

Der befestigte Raum von Nowohrad-Wolynskyj war von militärischer Bedeutung, da sich hier vor dem II. Weltkrieg in unmittelbarer Nähe die Grenze zu Polen befand. Eine strategisch wichtige Straße in Richtung Westen sowie bedeutende Industrie- und Landwirtschaftsbetriebe erforderten ein umfangreiches Verteidigungssystem. Somit entstanden im zweiten Bauabschnitt der Stalin-Line ab 1930 auf einer Länge von etwa 120 Kilometern über 200 Verteidigungsanlagen. Eine der größten Werkgruppen ist die so genannte "Gul'ska mine" am Ufer des Fluss Slutsch. Sie stellte die vorrückende deutsche Armee vor ein großes Hindernis. Die Festung bestand aus mehreren Kasematten für Maschinengewehre und Artillerie, die durch ein unterirdisches System verbunden waren. Einige Teile der Anlage können heute besichtigt werden (Hotel, F/-/-).

7. Tag
„Stalin-Bunker“ - „Objekt Skala“ in Korosten

Der befestigte Raum Korosten war rund 180 Kilometer lang und mit 456 Bunkern einer der am stärksten ausgebauten Abschnitte an der Westgrenze der einstigen UdSSR. Sie besichtigen eine weitere große Anlage Stalin-Linie in der Stadt Korosten. Der so genannte „Stalin-Bunker“, das „Objekt Skala“ wurde in den 1930er Jahren unter größter Geheimhaltung gebaut. Der Gefechts- und Kommandobunker besitzt über 30 Räume in mehreren unterirdischen Etagen und war gegen jede Art von Explosionen geschützt. Der Bunker verfügte über ein selbstständiges Versorgungssystem mit Trinkwasserbrunnen und Wassertanks, einer Überwachung des Druckpegels, einer internen und externen Lüftung, Aufbereitung von Brauchwasser sowie Dieselgeneratoren, die eine unabhängige Stromversorgung sicherten. Unklar ist bis heute, ob es noch weitere unterirdische Niveaus gibt (Hotel, F/-/-).

8. Tag
Bunker der Stalin-Linie im Befestigten Raum von Kiew, Stadtführung in Kiew

Sie erkunden weitere Bunker der Stalin-Linie, die zum Befestigten Raum um Kiew gehören. Einige der Befestigungswerke nördlich der Stadt wurden mit Hohlgangsystemen versehen und es blieben Panzerbauteile erhalten. Beim Sturm auf Kiew Mitte September 1941 waren viele der Bunker in die Kampfhandlungen verwickelt. Am 19. September 1941 fiel Kiew, während die Kesselschlacht östlich der Stadt noch bis zum 26. September tobte. Am Ende der erbitterten Kämpfe waren auf Seiten der Rote Armee über 160 000 Soldaten gefallen oder verwundet, etwa 665 000 gingen in Kriegsgefangenschaft. Auf deutscher Seite waren ca. 100 000 Verwundete und Tote zu beklagen. Während Ihrer Erkundungstour erfahren Sie Wissenswertes zu den Geschehnissen dieser Zeit.
Am Nachmittag laden wir Sie zu einem geführten Stadtrundgang durch die Altstadt von Kiew ein (Hotel, F/-/-).

9. Tag
Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug (F/-/-).



Leistungen:
- alle Transfers ab/an Kiew
- 8 Übernachtungen in Hotels (DZ, DU/WC)
- Verpflegung lt. Programm: 8x Frühstück
- deutschsprachige Reiseleitung
- Besichtigungen entspr. Programm, Eintritte inkl. 

Nicht enthalten:
Flug nach/von Kiew, Reiseversicherung Weitere Informationen zum Thema Reiseversicherung finden Sie links im Menü unter dem Punkt Reiseversicherung.
, Foto- und Videogenehmigungen, nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Einzelzimmer-Zuschlag 175,- EUR, Persönliches 


Reiseinfo:
Während der Rundreise besuchen Sie viele Museen und Bunker. Die Besichtigungen sind verbunden mit Rundgängen und Erkundungen im Gelände. Zudem sollten Sie ein kleine Portion Abenteuerlust mitbringen.

An- und Abreise
Der Flug nach/von Kiew zurück erfolgt individuell. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Flugangebot.

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl:

Unsere Reiseangebote und die unserer Kooperationspartner können nur durchgeführt werden, wenn die auf der jeweiligen Katalogseite ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück (siehe AGB Abs. 7 B oder AGB des jeweiligen Kooperationspartners, die wir Ihnen bei Buchung zusenden).
     mind. 7   max. 8 
Veranstalter:   History-Tours



exkl.

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Reisedatum:
10.06. - 18.06.2017
1.150,00 EUR

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung:
nein
ohne Selbstbehalt
mit Selbstbehalt 20%
mit Selbstbehalt 50%
ohne Selbstbehalt mit Reiseabbruch

Travel-Paket:
kein Travel-Paket
Travel-Basis-Paket
Travel-Deutschland-Paket
Travel-Standard-Paket
Travel-Premium-Paket

Übernachtung am Tag vor der Abreise:
nein
ja

Rail & Fly Ticket:
nein
ja

Zimmerwunsch:
Einzelzimmer
1/2 Doppelzimmer
Doppelzimmer

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