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Reisekarte

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Reiseversicherung:

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Es berät Sie zu dieser Reise:

Ansprechpartner: Frank Sauermann

Frank Sauermann
03586/310436


Mindestteilnehmerzahl:

Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die unter dem Reiter Reise Information ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.




Tschernobyl , Schlacht um Kiew, Stalin-Linie FHQ Werwolf, sowjetische Atomraketenbasis


Erweiterte Beschreibung

Die Kesselschlacht, die bis zum 26. September andauern sollte, war die größte Niederlage der Sowjetunion während des II. Weltkrieges. Heldenhaft verteidigte sich Kiew, dass durch viele Kasematten und Bunker der Stalin-Linie geschützt war. Trotzdem waren zum Ende der Schlacht 665 000 Tausend Sowjetsoldaten gefallen oder gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft. Am 6. November 1943, nach 778 Tagen, wurde Kiew durch die Rote Armee befreit.

Die eindrucksvolle Gedenkstätte „Mutter Heimat“ mit dem Museum des Großen Vaterländischen Krieges gedenken der Opfer des II. Weltkrieges. Weiterhin besichtigen Sie Bunker der Stalin-Linie, das einstige Führerhauptquartier „Werwolf“, die Feldkommandostelle „Hegewald“ und das Museum eines strategische Raketenregimentes der einstigen UdSSR. Hier sollten aus einem unterirdischen Bunkerkomplex SS-18-Interkontinentalraketen gestartet werden. Spannend ist auch ein Ausflug nach Tschernobyl, wo Sie die verlassene Stadt Prypiat besuchen und einen Blick auf den mächtigen Sarkophag über dem havarierten Reaktor 4 der Kernkraftwerkes werfen können. Nicht weniger beeindruckend ist auch die riesige Anlage des Überhorizontradar „DUGA“. Auch der Besuch im Antonow-Luftfahrtmuseum in Kiew ist ein Höhepunkt dieser Reise.

Besichtigungen:

Zentrales Museum der Streitkräfte der Ukraine
Stadtführung in Kiew
geheime Versorgungstunnel unter dem Dnjepr
Bunker des Befestigten Raumes Kiew
Gedenkstätte „Mutter Heimat“ in Kiew
Kiewer Höhlenkloster
Museum der strategischen Raketentruppen
einstiges Führerhauptquartier „Werwolf" und Feldkommandostelle „Hegewald“
Bunker der Stalin-Linie im befestigten Raum Nowohrad-Wolynskyj
Werkgruppe "Gul'ska mine "
Bunker im befestigten Raum Korosten
Luftfahrtmuseum Kiew
Stalin-Bunker“ („Objekt Skala“)
Überhorizontradar „DUGA“
Erkundungstour rund um Tschernobyl

Geschichtsreise in die Ukraine - Tschernobyl, Schlacht um Kiew, Stalin-Linie

FHQ Werwolf, sowjetische Atomraketenbasis und Tschernobyl


Während dieser Reise lernen Sie die wechsel-volle Geschichte der Ukraine kennen und besichtigen zahlreiche militärhistorische Objekte aus verschiedenen Zeitepochen. Sie besuchen Kiew, aber auch die Weiten der ukrainischen Schwarzerde-Gebiete.
Im Lauf der Jahrhunderte gehörte das heutige Gebiet der Ukraine zu verschiedenen Staaten: zum Königreich Polen-Litauen, zum Russischen Reich, zur Monarchie der Habsburger und zur Sowjetunion. Das Land lag stets im Spannungsfeld von West und Ost. Nur zu oft mussten sich seine Bewohner ihren Nachbarn gegenüber behaupten.

Die großen Eisenerzvorkommen, die Steinkohlelagerstätten im Industriegebiet Donez-becken sowie die fruchtbaren Böden waren im II. Weltkrieg für das „III. Reich“ von besonderem Interesse. Nach den ersten schnellen Erfolgen der deutschen Wehrmacht im Krieg gegen die Sowjetunion schwenkte ab August 1941 der nördliche Flügel der Heeresgruppe Süd in Richtung Norden und größere Teile der Heeresgruppe Mitte nach Süden, um sich hinter Kiew wieder zu vereinigen. Die Ukraine sollte noch im September 1941 vollständig erobert werden, bevor man weiter in Richtung Moskau vorstoßen wollte. Nach dem Zusammentreffen der beiden deutschen Heeresgruppen am 15. September östlich des Dnepr waren vier sowjetische Armeen, vor allem aber Kiew, eingeschlossen.

Tages Programm

1. Tag
Anreise und Besuch im Armeemuseum von Kiew

Individueller Flug nach Kiew. Begrüßung und Transfer ins Hotel.
Im Anschluss fahren Sie mit der Metro zum Armeemuseum von Kiew. Das Zentrale Museum der Streitkräfte der Ukraine wurde 1998 eröffnet. Die umfangreichen Ausstellungen zeigen die Geschichte des Militärs und dokumentieren die Kampfhandlungen auf dem Territorium des Landes. Später erwartet Sie eine Stadtführung durch Kiew. Sie lernen zahlreiche Sehenswürdigkeiten kennen, die von der wechselvollen Geschichte des Landes, seit der Zeit des Kiewer Rus, und bis zur Unabhängigkeit erzählen (Fahrzeit ca. 1 Std., Hotel, -/-/-).
2. Tag
geheime Versorgungstunnel, Bunker des Befestigten Raumes Kiew und Gedenkstätte „Mutter Heimat“, Kiewer Höhlenkloster

Ein geheimes Projekt Stalins war 1938 der Bau zweier Tunnel unter dem Dnjepr. Das Projekt, das nie beendet wurde, sollte eine Versorgung der Front auch dann noch gewährleisten, wenn die Brücken über den Dnjepr im Fall einer Belagerung zerstört würden. Sie erkunden mit dem Stalin Tunnel Nord einen Teil der Anlage. Im Anschluss fahren Sie an den Stadtrand von Kiew und besichtigen einige Bunker des Befestigten Raumes Kiew, unter anderem die mit einem Hohlgangsystem versehene Anlage DOT 205. 1927 wurde ein Programm mit mehreren Bauabschnitten beschlossen, das strategische Punkte entlang der Westgrenze der Sowjetunion schützen sollte. Als Teil dieser sogenannten Stalin-Linie entstand bis 1941 um Kiew herum ein weiter Festungsbogen. Hunderte Bunker und Kasematten sollten die Stadt gegen Angriffe abschirmen.
Später besuchen Sie die Gedenkstätte „Mutter Heimat“. Die 62 Meter hohe gleichnamige Statue thront über dem Fluß Dnjepr und symbolisiert den Sieg der Roten Armee im Großen Vaterländischen Krieg. Im Sockel der Statue befindet sich ein Museum, das sich der Geschichte des II. Weltkrieges widmet.
Am späten Nachmittag können Sie noch das Kiewer Höhlenkloster besuchen. Der prächtige Klosterkomplex (UNESCO-Weltkulturerbe) gilt als die eigentliche Wiege Russlands (Fahrzeit ca. 2,5 Std. Hotel, F/-/-).
3. Tag
Museum der strategischen Raketentruppen

Auf der Fahrt nach Perwomaisk ist ein kurzer Fotohalt am Stalin Tunnel Süd geplant. Später besuchen Sie das Museum der strategischen Raketentruppen der Ukraine. Das Gelände war der wichtigste Standort eines Raketen-Regiments für strategische Atomraketen, ausgestattet mit einem Raketen-Startsilo, einem Befehls- bzw. Kommandosilo und vielen Außenanlagen. Sie erfahren Wissenswertes zur Geschichte der Anlage sowie zu Raketentriebwerken und deren Technologie. Ausgestellt sind u. a. die größte zur Zeit des Kalten Krieges gebaute und in Dienst gestellte Inter-kontinentalrakete SS-18 mit einer Reichweite von bis zu 15 000 Kilometern sowie 209 Tonnen Gewicht. Die mit 40 Abwehrmitteln ausgestattete Rakete sollte 10 Atomsprengköpfe bis in die USA transportieren. Interessant sind das Startsilo sowie das 35 Meter tiefe Kommandosilo, das nach einem Atomschlag noch 45 Tage funktionieren konnte. Am Nachmittag Fahrt nach Uman (Fahrzeit ca. 5 Std., Hotel, F/-/-).
4. Tag
Führerhauptquartier „Werwolf" und Feldkommandostelle „Hegewald“

Sie fahren nach Winnyzja (Winniza) und erkunden die Überreste des einstigen Führerhauptquartiers „Werwolf“. Ab November 1941 bis September 1942 errichtete man hier eine Anlage mit 20 Holzbaracken und drei Bunkern der Baustufe B sowie mit verschiedenen Verteidigungsstellungen, die durch Tunnel verbunden waren. Im März 1944, kurz bevor die Rote Armee die Anlage einnahm, sprengten deutsche Soldaten die Bunker. Im Anschluss fahren Sie zur ehemaligen Feldkommandostelle „Hegewald“. Im Herbst 1941 wurde auf dem Gelände eines alten russischen Militärflugplatzes mit dem Bau für Himmlers Hauptquartier begonnen. Im Sommer 1942 waren mehrere Kasernen, Bunker und eine Villa für Himmler fertiggestellt. Ein Bunker und der deutsche Soldatenfriedhof blieben hier erhalten. Nach einem kleinen Fotohalt fahren Sie nach Schytomyr (Fahrzeit ca. 5 Std., Hotel, F/-/-).
5. Tag
befestigter Raum Nowohrad-Wolynskyj, Stalin-Linie und Werkgruppe "Gul'ska mine"

Der befestigte Raum von Nowohrad-Wolynskyj war von militärischer Bedeutung, da sich vor dem II. Weltkrieg in unmittelbarer Nähe die Grenze zu Polen befand. Eine strategisch wichtige Straße in Richtung Westen sowie bedeutende Industrie- und Landwirtschaftsbetriebe erforderten ein großes Verteidigungssystem. Somit entstanden im zweiten Bauabschnitt der Stalin-Linie ab 1930 auf etwa 120 Kilometern über 200 Verteidigungsanlagen.Eine der größten Werkgruppen ist die "Gul'ska mine". Sie stellte für die vorrückende deutsche Armee ein großes Hindernis dar. Die Festung bestand aus mehreren Kasematten für Maschinengewehre und Artillerie, die durch ein unter-irdisches System verbunden waren. Einige Teile können besichtigt werden. Zudm erkunden Sie Bunker, welche die Rollbahn verteidigten, und wo die panzerglocken erhalten blieben (Fahrzeit ca. 2 Std., Hotel, F/-/-).
6. Tag
befestigter Raum Korosten, Stalin-Bunker“ („Objekt Skala“) und Kiewer Luftfahrtmuseum

Fahrt nach Korosten. Mit 456 Bunkern auf 180 Kilometer Frontlänge war der befestigte Raum Korosten der am stärksten ausgebaute Abschnitt an der Westgrenze der einstigen UdSSR. Sie besichtigen den sogenannten „Stalin-Bunker“ („Objekt Skala“). In den 1930er-Jahren unter größter Geheimhaltung gebaut, besitzt dieser Divisions- und Kommandobunker über 30 Räume in mehreren unterirdischen Etagen. Der Bunker verfügte über ein selbstständiges Versorgungssystem und eine unabhängige Stromversorgung. Bis heute ist unklar, ob es noch weitere unterirdische Niveaus gibt.
Im Anschluss Fahrt nach Kiew und Besuch des Luftfahrtmuseums, das nach dem sowjeti-schen Flugzeugkonstrukteur Antonov benannt ist. Ca. 100 Hubschrauber und Flugzeuge, überwiegend der sowjetischen Luftwaffe sowie eine Sammlung von Kampfjets und strategischen Bombern werden hier gezeigt (Fahrzeit 4 Std., Hotel, F/-/-).
7. Tag
Erkundungstour rund um Tschernobyl und DUGA-Radar

Es erwartet Sie ein Tour rund um den „Lost Place“ Tschernobyl. Nach dem schweren Reaktorunfall im Kernkraftwerk erlangte die Region weltweite Bekanntheit und wurde zum Synonym für die nicht vollständige Beherrschbarkeit der Atomenergie. Sie besuchen das Dokumentationszentrum und erkunden zusammen mit erfahrenen Guides die verlassene Stadt Prypjat. Sie können zudem einen Blick auf die riesige Stahlhülle werfen, die den Austritt von Strahlung am havarierten Reaktor 4 für die nächsten 100 Jahre verhindern soll. Ein Halt ist auch am einstigen Überhorizontradar „DUGA“ geplant. Die riesige Anlage war zur Zeit des Kalten Krieges Teil des Raketenabwehrsystems der UdSSR. Die größte Antenne ist 450 Meter lang und etwa 150 Meter hoch (Fahrzeit 3,5 Std., Hotel, F/M/-).
8. Tag
historisches Museum Kiew oder Stadrbummel und Rückreise

Am Vormittag können Sie das historische Museum besuchen oder einen Spaziergang durch die Kiewer Innenstadt unternehmen.
Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen und Rückflug (F/-/-).

Reise Information

Leistungen:
▪ alle Transfer ab/an Flughafen Kiew lt. Programm im Kleinbus
▪ 7 Übernachtungen in Hotels (DZ, DU/WC)
▪ Verpflegung lt. Programm: 7x Frühstück, 1x Mittagessen
▪ deutsche Reiseleitung
▪ alle Besichtigungen von Museen / Anlagen sowie Führungen
teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
▪ geführter Tagesausflug in die Region Tschernobyl
Nicht enthalten:
▪ Flug nach/von Kiew
▪ nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
▪ Foto- und Videogenehmigungen
▪ Einzelzimmer-Zuschlag 180,- EUR
▪ Persönliches
Reiseversicherung
Reiseinfo / Anforderungen:
Sie besuchen mehrere Museen und Bunkeranlagen. Die Besichtigungen sind verbunden mit Rundgängen und Erkundungen im Gelände. Dazu sollten Sie eine kleine Portion Abenteuerlust mitbringen. Ab und zu ist etwas sportlichen Einsatz notwendig. Die Tour im Gebiet von Tschernobyl wird von lizenzierten Guides geleitet. Die Strahlungsbelastung in den besuchten Orten stellt keine gesundheitliche Gefährdung dar.
An- und Abreise:
Der Flug nach/von Kiew erfolgt individuell. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Flugangebot.
Ankunft am Anreisetag bis 14 Uhr, Abflug am Abreisetag ab 14 Uhr.
Es erfolgt jeweils ein Gruppentransfer.
Einreisebestimmungen:
Für EU-Bürger ist im Rahmen einer touristischen Reise kein Visum erforderlich. Zur Einreise in die Ukraine benötigen Sie einen Reisepass, der mind. noch einen Monat über das Ausreisedatum hinaus gültig ist und einen Nachweis über eine Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für die Ukraine) für die Dauer des Aufenthaltes.
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Vom Auswärtigen Amt werden zudem als Reiseimpfungen, abhängig von Reisebedingungen und -route, FSME, Hepatitis A, Hepatitis B und ggfs. auch Tollwut empfohlen.
Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: 7 - 16
ReisedatumPreisStatus
1.185,00 EUR ausgebucht ausgebucht
1.185,00 EUR buchbar buchbar
Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Travel-Paket
Rail & Fly Ticket
Übernachtung am Tag vor der Abreise
Zimmerwunsch







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