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Russland

Wladiwostok - Russlands stärkste Festung im Fernen Osten

 


Wladiwostok - Russlands stärkste Festung im Fernen Osten
8 Tage Geschichtsreise zu den Befestigungsanlagen der Stadt am Pazifik


Diese Reise führt Sie in den Fernen Osten Russlands. Nur unweit der chinesischen und nordkoreanischen Grenze und gegenüber den Japanischen Inseln befindet sich am Pazifik der äußerste Zipfel Russlands.
Viele tausend Kilometer entfernt vom ursprünglichen Siedlungsgebiet der Russen in Osteuropa, wurde im Rahmen der Ostexpansion Mitte des 19. Jahrhunderts der Herrschaftsbereich Russlands in Sibirien Schritt um Schritt ausgedehnt. Die Hauptstadt des eroberten Gebiets an der Pazifikküste erhielt den symbolträchtigen Namen Wladiwostok – „Beherrsche den Osten“. Bereits kurz Zeit später begann das Russische Reich die Stadt am Pazifik und die Umgebung militärisch zu befestigen. Ab 1878 entstanden rund um die Hafenbucht, auf den vorgelagerten Inseln sowie den Höhenzügen am Stadtrand 16 Forts, Dutzende von kleineren Stützpunkten, etwa 50 Küstenbatterien sowie mehrere Lagerhäuser, Kasernen und unterirdische Munitionsdepots. Bis zum Anfang des I. Weltkrieges war das Verteidigungssystem zum Schutz vor japanischen Angriffen bereits auf über 150 Bauten angewachsen und Wladiwostok damit die größte Seefestung Russlands. Da die zaristischen Forts und Küstenbatterien nach dem I. Weltkrieg als veraltet galten, modernisierte man in den folgenden Jahren viele der Batterien und stattete diese mit modernen Marinekanonen aus. Auch Hunderte von Bunkern und Kasematten entlang der Küstenlinie sowie unterirdische Befehls- und Gefechtsstände entstanden neu.
Die meisten der Anlagen aus der Zeit des II. Weltkrieges blieben bis in die 1980er-Jahre Bestandteil der Wladiwostoker Verteidigung. Erst mit dem Ende des Kalten Krieges wurden die meisten Objekte von der russischen Armee verlassen. Als wichtigster Pazifikhafen und Hauptstützpunkt der Pazifikflotte, hat Wladiwostok auch heute noch eine wichtige militärstrategische Stellung.
Während dieser Reise werden Sie einige, der Öffentlichkeit zugängliche Verteidigungsanlagen kennenlernen. Sie besichtigen zudem Forts und Batterien aus der Zeit vor dem I. Weltkrieg und zum Teil noch mit Kanonen ausgestattete Küstenbatterien aus dem II. Weltkrieg bzw. der Nachkriegszeit. Das Programm ergänzt ideal ein Besuch des Museums der Pazifikflotte, der Museumsbatterie 981, eine Hafenrundfahrt und eine Bootsfahrt zur Insel Askold.

Besichtigungen:
  • Stadtrundgang in Wladiwostok
  • Gedenkstätte "Ruhm der Pazifikflotte"
  • U-Boot S-56
  • Batterie 318 Sapjornaja
  • Befestigungsanlagen auf der Insel Russki
  • Artillerieleitstand auf dem Berg Wyatlin
  • Fort Murajew-Amurskowo und die Batterie 198 auf dem Gipfel des Holodilnik
  • Batterie 319 der Festung Wladiwostok
  • Bootstour zur Insel Askold und Erkundung der Batterien auf der Insel
  • Festung Kaiser Peter der Große – mächtigste Anlage der Festung Wladiwostok
  • Museum der sowjetischen Pazifikflotte

Programm zur Geschichtsreise Wladiwostok:

1. Tag
Flug von Deutschland über Moskau nach Wladiwostok (-/-/-).

2.Tag
Ankunft in Wladiwostok, Empfang am Flughafen (gegen Mittag) und Transfer ins Hotel. Die Stadt befindet sich an der südlichsten Spitze der 30 Kilometer langen und 10 Kilometer breiten, in das Japanische Meer ragenden Murawjow-Amurski-Halbinsel. Am Nachmittag unternehmen Sie einen ersten Stadtrundgang. Sie besuchen den „Platz der Kämpfer für die Sowjetmacht im Fernen Osten“ sowie die Gedenkstätte "Ruhm der Pazifikflotte". Hier befinden sich Gedenktafeln für die gefallenen Matrosen und gesunkenen Schiffe der Pazifikflotte. Zudem kann das sowjetische U-Boot S-56 besichtigt werden. Später erkunden Sie die Batterie 318 Sapjornaja. Diese wurde 1892 errichtet und bis nach dem II. Weltkrieg mehrmals modernisiert. Sie diente einst der Hafenverteidigung und liegt heute inmitten eines Wohngebietes. Zwei 13-cm-Geschütze erhalten geblieben (Fahrzeit 1,5 Std., Hotel, F/-/-).

3. Tag
Über die spektakuläre Russki-Brücke gelangen Sie auf die strategisch wichtige und stark befestigte Insel Russki. Direkt unter der Brücke befindet sich die 1902 gebaute Batterie Nr. 21 Nowosilzewskaja. Nach dem I. Weltkrieg modernisiert und in Batterie Nr. 375 umbenannt, waren hier sechs 15-cm-Marine- sowie zwei 5,7-cm-Schnellfeuergeschütze aufgestellt. Zudem verfügte die Batterie über unterirdische Munitionsdepots und einen Artillerieleitstand. Die Anlage wurde rekonstruiert und mit vier 15-cm-Geschützen ausgestattet. Nach einem Fotohalt an der Batterie Nr. 19 Pospelowskaja fahren Sie zum 1910 gebauten Fort Nr. 10 Prinz Oleg. Es liegt auf einer Anhöhe und war eines der schwächsten Forts der alten Festung Wladiwostok aus der Zeit des I. Weltkrieges. Interessant ist, dass hier in den Festungswall der gepanzerte Artillerieleitstand der Batterie 982 integriert wurde. Das Fort verfügt u.a. auch über eine durchgehende Betonbrustwehr sowie unterirdische Galerien und Räume. Später erkunden Sie die 1935 gebaute Batterie Nr. 982. In den zwei Etagen umfassenden Geschützständen sind alle vier 18-cm-Marinegeschütze vollständig, bzw. in Fragmenten erhalten geblieben. Am Nachmittag Rückfahrt nach Wladiwostok (Fahrzeit ca. 3 Std., Hotel, F/-/-). 

4. Tag
Es geht noch einmal auf die Insel Russki. Die 1932 in Auftrag gegebene und 1941 fertig gestellte Batterie 981 Woroschilowskaja die größte und stärkste Küstenbatterie der Festung Wladiwostok. Bis 1997 blieb sie als Teil der Verteidigung Wladiwostoks aktiv. Bewaffnet mit je drei russischen 30,5-cm-Schiffsgeschützen, montiert in zwei Geschütztürmen, konnte die Batterie bei einer Reichweite von 44 Kilometern die Zufahrt von See sowie das nördliche Hinterland von Wladiwostok verteidigen. Ehemals waren die Geschütztürme auf dem Schlachtschiff Poltawa montiert. Beide Türme und das unterirdische Versorgungssystem blieben vollständig erhalten und sind Teil des Museums der Festung Wladiwostok. Anschließend erkunden Sie den drei Etagen umfassenden Artillerieleitstand auf dem Berg Wyatlin (Fahrzeit 1,5 Std., Hotel, F/-/-).  

5. Tag

Fahrt an den Stadtrand von Wladiwostok und Aufstieg zum 260 Meter hohen Holodilnik (ca. 30 min.). Von hier bietet sich ein tolles Panorama auf das von Bergen umrahmte Wladiwostok und über die vorgelagerten Inseln. Auf dem Gipfelplateau können Sie einen Blick auf das Fort Murajew-Amurskowo werfen und die Batterie 198 erkunden. Hier sind noch vier 13-cm-Geschütze aus der Zeit des II. Weltkrieges zu sehen. Anschließend Fahrt ins Zentrum von Wladiwostok und Besuch der Batterie 319. Diese wurde nach dem I. Weltkrieg modernisiert und war bis zum Ende des Kalten Krieges aktiv. Heute ist sie rekonstruiert und Teil des Museums zur Geschichte der Festung Wladiwostok. Alle vier 13-cm-Originalgeschütze befinden sich wieder an ihrem ursprünglichen Standort. Außerdem sind noch weitere Flak- und Marinegeschütze, Torpedos sowie Raketen ausgestellt. In den ehemaligen Munitions- und Gruppenräumen der Batterie befindet sich eine umfangreiche Ausstellung über die Festung Wladiwostok (Fahrzeit ca. 1,5 Std., Hotel, F/-/-). 

6. Tag
Am Nachmittag Weiterfahrt nach Dunaj und Überfahrt mit einem Charterboot auf die Insel Askold, wo sich eine der beiden Turmbatterien der Festung Wladiwostok befand. 1936 in Auftrag gegeben und 1939 einsatzbereit, war auf Askold die Batterie 26 mit vier 18-cm-Marinegeschützen in zwei Zwillingstürmen bewaffnet. Einer der Geschütztürme sowie der Artillerieleitstand sind erhalten geblieben. Am Abend Rückfahrt nach Wladiwostok (Fahrzeit ca. 5 Std., Hotel, F/-/-).

7. Tag
Ab 1890 wurden acht der Forts auf den nördlichen Hügelkuppen vor Wladiwostok errichtet, vier Forts entstanden auf der südlich vorgelagerten Insel Russki. Alle Forts entsprachen dem damaligen Entwicklungsstand der modernsten europäischen Befestigungsanlagen. Aus Eisen- und Stahlbeton gebaut, verfügten sie über moderne Kommunikations-, Technische- und Sozialeinrichtungen.
Unter anderem gehen Sie heute in der Festung Kaiser Peter der Große (Fort 2) auf Erkundungstour. Es ist die größte und mächtigste Festungsanlage von Wladiwostok. Mit 650 Meter Länge und 350 Meter Breite war das 1914 fertiggestellte Fort für eine Besatzung von zwei Kompanien konzipiert. Man bewaffnete die Festung mit sechs 3-Zoll-Sturmgeschützen, 17 5,7-cm-Schnellfeuer-Geschützen sowie 12 Maschinengewehren. Die Kosten beliefen sich auf etwa 3,5 Millionen Goldrubel. 1940 wurde hier das Oberkommando der Pazifikflotte eingerichtet. Unter dem Codenamen “Skala” errichtete man später einige neue Gebäude und modernisierte bzw. erweiterte die unterirdischen Anlagen.
Am Nachmittag besuchen Sie das Museum der sowjetischen Pazifikflotte. Mit über 40 000 Exponaten gewährt es dem Besucher einen fundierten Einblick in die Geschichte der sowjetischen und russischen Marine, die untrennbar mit der Stadt Wladiwostok verbunden ist. Wenn noch Zeit bleibt, können im Anschluss noch ein oder zwei Batterien mit unterirdischen Anlagen in der Nähe der Stadt besichtigt werden (Hotel, F/-/-).

8.Tag
Früh am Morgen Fahrt zum Flughafen und Flug nach Moskau, Ankunft gegen Mittag und Transfer ins Hotel. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für eine Fahrt mit der Moskauer Metro zum Roten Platz (Hotel, F/-/-).

Leistungen:
alle Transfers ab/an Flughafen Wladiwostock im Kleinbus
Bootstour zur Insel Askold
Hafenrundfahrt Waldiwostok
6 Übernachtungen im Hotel (DZ, DU/WC)
Verpflegung lt. Programm: 6x Frühstück
deutsche Reiseleitung alle Besichtigungen von Museen / Anlagen
  sowie Führungen teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
Nicht enthalten:
Flug nach/von  Wladiwostok
Visum für Russland ca. 130,- EUR
nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
Einzelzimmer-Zuschlag 190,- EUR
Persönliches 
Reiseversicherung Weitere Informationen zum Thema Reiseversicherung finden Sie links im Menü unter dem Punkt Reiseversicherung.

Reiseinfo / Anforderungen:
Sie besuchen Museen, Bunker und Festungsanlagen. Die Besichtigungen sind verbunden mit Rundgängen und Erkundungen im Gelände. Dazu sollten Sie eine kleine Portion Abenteuerlust und Trittsicherheit mitbringen.
An- und Abreise:
Der Flug nach/von Wladiwostok erfolgt individuell. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
Ankunft am Anreisetag bis 13 Uhr, Abflug am Abreisetag ab 6 Uhr.
Es erfolgt jeweils ein Gruppentransfer.
Einreisebestimmungen:
Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise in die Russische Föderation einen gültigen Reisepass und ein Visum. Der Pass muss mind. noch 6 Monate nach Einreise gültig sein. Zudem muss eine Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für Russland) für die Dauer des Aufenthalts nachgewiesen werden.
Das Visum kann über uns eingeholt werden (Kosten ca. 130,- EUR).
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Als zusätzliche Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie FSME empfohlen.
Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl:

Unsere Reiseangebote und die unserer Kooperationspartner können nur durchgeführt werden, wenn die auf der jeweiligen Katalogseite ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück (siehe AGB Abs. 7 B oder AGB des jeweiligen Kooperationspartners, die wir Ihnen bei Buchung zusenden).
 
   6 - 10
Veranstalter:  History-Tours

exkl.

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Reisedatum:
24.08. - 31.08.2019
1.225,00 EUR

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung:
nein
ohne Selbstbehalt
mit Selbstbehalt

Travel-Paket:
kein Travel-Paket
ohne Selbstbehalt
mit 20% Selbstbehalt

Übernachtung am Tag vor der Abreise:
nein
ja

Rail & Fly Ticket:
nein
ja

Zimmerwunsch:
Einzelzimmer
1/2 Doppelzimmer
Doppelzimmer

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