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Russland

Russland - Die Anlagen der Küstenverteidigung rund um St. Petersburg, Festung Kronstadt und historische Innenstadt

 


Die Anlagen der Küstenverteidigung rund um St. Petersburg
Festung Kronstadt und historische Innenstadt


St. Petersburg liegt am östlichen Ende des Finnischen Meerbusens. Diese große Ostseebucht friert im Winter zu, was es Russland erschwert, seine Verbindungen nach Europa aufrechtzuerhalten. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden ein oder auch beide Küstenstreifen von Russland kontrolliert.
Das Aufrechterhalten des Zugangs zur Ostsee am Finnischen Meerbusen wurde für Russland zur entscheidenden Aufgabe, nachdem Peter der Große St. Petersburg anstelle Moskaus zur russischen Hauptstadt erklärte. Dieser Schritt signalisierte den Untergang der schwedischen Vormachtstellung an der Ostsee und manifestierte sich in den neu errichteten Verteidigungsanlagen rund um den Finnischen Meerbusen.
In der sogenannten Newabucht liegt die Insel Kotlin mit der Festungsstadt Kronstadt. Im Jahr 1704 legte Zar Peter der Große den Grundstein, weitere Forts auf den nahegelegenen Inseln folgten. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zählte Kronstadt 21 Festungsanlagen und galt lange Zeit als uneinnehmbar. So schützt die Festungsstadt seit über 300 Jahren den Zugang nach St. Petersburg. Als bedeutender Stützpunkt der Baltischen Flotte ist Kronstadt eine Stadt der Marine.
Im II. Weltkrieg gelang es der Roten Armee Kronstadt von 1941 bis 1944 gegen die vorrückende deutsche Wehrmacht zu verteidigen. Während der Leningrader Blockade schützte die Festung gemeinsam mit den Stellungen des Brückenkopfes Oranienbaum Leningrad vor den deutschen Angriffen auf Meeresseite.
Eine interessante Geschichte hat auch die Peter-und-Paul-Festung. Der Tag der Grund-steinlegung 1704 war gleichzeitig das Stadtgründungsdatum von St. Petersburg. Die Festung sollte Schutz vor den Schweden bieten, doch diese wurden im Großen Nordischen Krieg besiegt, und die Festung verlor so nach Fertigstellung ihre militärische Funktion.
Beim Besuch weiterer Befestigungen, wie z. B. der zaristischen Forts Ino und Krasnaja Gorka sowie der Küsten-Batterie Seraya Loshad oder Bunkern der Stalin-Linie erfahren Sie viel Wissenswertes über die bewegte Geschichte der Stadt an der Newa. Ein Rundgang durch die prchtvolle historische Innenstadt von St. Petersburg, die zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, macht Sie mit den schönsten Sehenswürdigkeiten bekannt.


Besichtigungen in und rund um St. Petersburg:
  • Stadtrundgang in St. Petersburg
  • Oktoberbahnmuseum
  • Peter-und-Paul-Festung
  • Artilleriemuseum
  • 3D Museum Schlüsselburg
  • Zentrales Museum der Kriegsmarine
  • Fort Ino
  • russischer Artilleriebunker Elefant
  • Parkanlagen von Schloss Peterhof
  • Festung Kronstadt
  • Bootsfahrt rund um die Festung Kronstadt
  • Fort Krasnaja Gorka
  • Küstenbatterie Seraya Loshad
  • Kreuzer Aurora

     

Reisekarte:

Landkarte
Programm zur Geschichtsreise St. Petersburg:

1.Tag: Anreise nach St. Petersburg und Stadtrundgang
Individueller Flug nach St. Petersburg. Begrüßung am Flughafen (gegen 15 Uhr) und Transfer zum Hotel. Anschließend laden wir Sie zu einem Stadtrundgang ein, vorbei am Winterpalast, der berühmten Admiralität, vorbei an mehreren Kathedralen und über den Newski-Prospekt, die Prachtstraße der Stadt. Die historische Innenstadt, die Peter- und Paul Festung sowie einige weitere prächtige Baudenkmäler und Schlösser in der Umgebung gehören seit 1990 zum Weltkulturerbe der UNESCO. St. Petersburg ist die nördlichste Millionenmetropole der Welt, einer der wichtigsten Häfen Russlands, eine europäische Kulturhochburg und Heimatstadt vieler Persönlichkeiten der Kunst und Literatur (Fahrzeit 1 Std., Hotel, -/-/-).

2. Tag: Oktoberbahnmuseum, Peter-und-Paul-Festung, Artilleriemuseum
Zunächst besuchen Sie heute das Oktoberbahnmuseum, das anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Russischen Eisenbahn 1978 gegründet wurde. Dort haben Sie Gelegenheit, historische Dampflokomotiven, ein russisches Eisenbahngeschütz (30,5-cm-L/52-Kanone M 1907), Panzerzüge und einen vollständigen eisenbahnstationierten, interkontinentalen Raketenkomplex mit einer SS-24 aus der Zeit des Kalten Krieges zu bestaunen. Danach geht es weiter zur Peter-und-Paul-Festung auf der Haseninsel im Fluss Newa. Da die Festung nach ihrer Fertigstellung aufgrund der neuen politischen Gegebenheiten keinen militärischen Nutzen besaß, wurde dort von 1720 bis 1917 ein Gefängnis für politische Gefangene eingerichtet. Einer der berühmtesten Insassen war Fjodor M. Dostojewskij. Im Alexej Ravelin können Sie eine Ausstellung besuchen, die sich dieser Zeit widmet. Die prächtige Peter-Paul-Kathedrale beherbergt die Grablege der Zarenfamilie und ist sicher das schönste Bauwerk der Festung.
Danach erwartet Sie das Artilleriemuseum vor den Toren der Festung. Es zeigt ca. 850 000 Exponate und gilt als eines der bedeutendsten Militärmuseen weltweit. Es werden u. a.
verschiedene Raketen, über 250 Artilleriegeschütze sowie viele Kleinwaffen, imposante Schlachtengemälde, Uniformen, Flaggen, Dokumente u.v.m. ausgestellt. Ein Teil des Museums widmet sich ausführlich dem II. Weltkrieg (Fahrzeit 1 Std., Hotel, -/-/-).

3. Tag: 3D-Museum Schlüsselburg, Friedenspark in Sologubowka und Zentrales Museum der Kriegsmarine
Fahrt nach Schlüsselburg. Hier konnte die Sowjetarmee im Januar 1944 den Belagerungsring um Leningrad aufbrechen, womit die fast 900 Tage dauernde Blockade der Stadt endete. Sie besuchen das 3D-Museum, das eindrucksvoll die historischen Ereignisse um Schlüsselburg rekonstruiert. Später besuchen Sie den Friedenspark in Sologubowka. Bis heute haben auf der Kriegsgräberstätte 54 245 gefallene deutsche Soldaten des II. Weltkrieges ihre letzte Ruhestätte gefunden.
In St. Petersburg besuchen Sie später das Zentrale Museum der Kriegsmarine, welches eines der ältesten und bedeutendsten in Russland ist. Es wurde bereits 1805 zur Regierungszeit Alexander I. gegründet. Schon damals konnte man auf eine umfangreiche Sammlung von
Exponaten zurückgreifen, die aus der Zeit Peter des Großen stammten. Seit über 300 Jahren hat das Museum eine riesige Anzahl wertvoller Museumsgegenstände gesammelt, die die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte der russischen Flotte widerspiegeln. In den Ausstellungsräumen erhält der Besucher dazu einen interessanten Einblick. Das Museum besitzt zu dem eine der weltweit reichsten Schiffsmodell-Kollektionen und es sind Uniformen, Waffen, Flaggen, Bilder und Dokumente ausgestellt (Fahrzeit ca. 3 Std., Hotel, F/-/-).

4. Tag: Fort Ino, russischer Artilleriebunker Elefant, Parkanlagen von Schloss Peterhof

Fahrt an den Finnischen Meerbusen und Erkundung des Forts Ino. 1911 gebaut, sollte es gemeinsam mit dem Fort Krasnaja Gorka und der Festung Kronstadt die Zufahrt nach St. Petersburg verteidigen. Einst mit 32 Geschützen (Kaliber 15,2-cm bis 30,5-cm) bewaffnet, wurde das Fort 1920 nach der Neugründung Finnlands und Übergabe an die finnische Armee von den Sowjets gesprengt. Danach Fahrt an die einstige russisch-finnische Grenze, die man 1929 im Rahmen der Errichtung der Stalin-Linie befestigte. Sie besichtigen im rekonstruierten Artilleriebunker Elefant u. a. zwei 10,5-cm Geschütze sowie Maschinengewehre. Zudem ist eine Sammlung von Panzertürmen und provisorischer Stahl-Maschinengewehrstände aus der Belagerungszeit Leningrads zu sehen.
Am Nachmittag Fahrt nach Peterhof. Es ist Zeit, durch die prächtigen Parkanlagen zu spazieren. Zar Peter der Große suchte sich persönlich diesen Ort am Ufer des Finnischen Meerbusens für seine Sommerresidenz aus. Ab 1712 setzten einige der besten Architekten Westeuropas seine Vorstellungen um (Fahrzeit 2,5 Std. Hotel, F/-/-).

5. Tag: Festung Kronstadt
Heute fahren Sie nach Kronstadt auf der Insel Kotlin. Der von Zar Peter I. 1704 gegründete Marinestützpunkt wurde zu einer Festung ausgebaut und sollte den seeseitigen Zugang zur damaligen russischen Hauptstadt St. Petersburg sichern. Kronstadt war als militärisches Bollwerk geradezu ideal. Da die Insel mitten im Finnischen Meerbusen liegt, lässt sich von dort aus die Ostseebucht fast vollständig überblicken. Im Laufe der Zeit wurden viele weitere Forts auf den umliegenden Inseln errichtet. Kronstadt galt lange als uneinnehmbar. Beginn des 20. Jahrhunderts gab es hier 21 Festungsanlagen. Wir besichtigen die Forts Rif, Schanz und Konstantin sowie die Batterie Demidow. Diese wurde im letzten Jahr rekonstruiert und wieder mit Geschützen versehen. Außer dem besuchen wir das Festungsmuseum im einstigen Marinearsenal und unternehmen eine Bootsfahrt, vorbei an den Forts Alexander und Peter I. (Fahrzeit 1,5 Std., Hotel, F/-/-).

6. Tag: Fort Krasnaja Gorka, Küsten-Batterie Seraya Loshad, Kreuzer Aurora

Fahrt nach Krasnaja Gorka und Besichtigung des gleichnamigen Forts (Roter Hügel) am südlichen Ufer des Finnischen Meerbusens. Mit dem Bau der Anlage wurde 1909 begonnen, Nach Fertigstellung 1915, diente die Anlage der Verteidigung der Festung Kronstadt. Die Bewaffnung bestand aus acht 30,5-cm-Geschützen, vier davon waren in Panzertürmen und vier in den Kasematten aufgestellt. Heute ist das Fort ein Museum, wo unter anderem ein 18-cm- sowie ein 30,5-cm-Eisenbahngeschütz besichtigt werden kann. In der Zeit der Belagerung Leningrads spielte das Fort eine wichtige Rolle bei der Verteidigung der Stadt sowie beim Aufrechterhalten des Brückenkopfes Oranienbaum.
Anschließend besuchen Sie die Küsten-Batterie Seraya Loshad (Grauschimmel). Diese Festungsanlage wurde 1911 gebaut und unterstützte im II. Weltkrieg ebenfalls die sowjetischen Verteidiger des Brückenkopfes Oranienbaum während der Belagerung Leningrads.
Am Nachmittag Rückfahrt nach St. Petersburg und Besichtigung des geschichtsträchtigen Kreuzers Aurora, der seit 1956 als Museumsschiff auf der Newa vor Anker liegt. Der „Panzerkreuzer Aurora“, einst Kriegsschiff der Kaiserlichen Russischen Marine, gilt als Symbol der Oktoberrevolution von 1917 (Fahrzeit 4 Std. Hotel, F/L/-).

7. Tag: Individueller Stadtbummel und Rückreise

Am Vormittag ist noch einmal Zeit für einen Spaziergang durch die historische Innenstadt von St. Petersburg. Am Mittag Transfer zum Flughafen und individueller Rückflug (Fahrzeit ca. 30 min, F/-/-).


Leistungen:
alle Transfers ab/an Flughafen St. Petersburg im Kleinbus
5 Übernachtungen im Hotel (DZ, DU/WC)
Verpflegung lt. Programm: 5x Frühstück
deutsche Reiseleitung
alle Besichtigungen von Museen / Anlagen sowie Führungen
  teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.

Nicht enthalten:
Flug nach/von St. Petersburg
Visum ab 130,- EUR
Foto- und Videogenehmigungen
nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
Einzelzimmer-Zuschlag 180,- EUR
Persönliches
Reiseversicherung Weitere Informationen zum Thema Reiseversicherung finden Sie links im Menü unter dem Punkt Reiseversicherung.

Reiseinfo / Anforderungen:
Während diese Reise besuchen Sie viele Museen, einstige Küstenbatterien und Bunker.
Die Besichtigungen sind verbunden mit Rundgängen und auch einigen Erkundungen im Gelände (Gehzeiten bis ca. 2 Std.).
An- und Abreise:
Der Flug nach/von St. Petersburg erfolgt individuell. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Flugangebot.
Ankunft am Anreisetag bis 15 Uhr, Abflug am Abreisetag ab 15 Uhr.
Es erfolgt jeweils ein Gruppentransfer.
Einreisebestimmungen:
Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise in die Russische Föderation einen gültigen Reisepass und ein Visum. Der Pass muss mind. noch 6 Monate nach Einreise gültig sein. Zudem muss eine Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für Russland) für die Dauer des Aufenthalts nachgewiesen werden.
Das Visum kann über uns eingeholt werden (Kosten ca. 130,- EUR).
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Als zusätzliche Reiseimpfungen werden Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut sowie FSME empfohlen.
Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl:

Unsere Reiseangebote und die unserer Kooperationspartner können nur durchgeführt werden, wenn die auf der jeweiligen Katalogseite ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück (siehe AGB Abs. 7 B oder AGB des jeweiligen Kooperationspartners, die wir Ihnen bei Buchung zusenden).
    7 - 16
Veranstalter:  History-Tours

exkl.

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Reisedatum:
08.07. - 14.07.2019
995,00 EUR

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung:
nein
ohne Selbstbehalt
mit Selbstbehalt

Travel-Paket:
kein Travel-Paket
ohne Selbstbehalt
mit 20% Selbstbehalt

Übernachtung am Tag vor der Abreise:
nein
ja

Rail & Fly Ticket:
nein
ja

Zimmerwunsch:
Einzelzimmer
1/2 Doppelzimmer
Doppelzimmer

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