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Polen

Geschichtsreise nach Warschau und Brest

 


7 Tage Geschichtsreise nach Warschau und Brest
Der „Fall Weiß“ - Überfall auf Polen und Beginn des II. Weltkrieges

Diese Reise führt Sie nach Warschau, zur alten russischen Festung Modlin an der Weichsel und weiter nach Brest in Weißrussland.
Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen der II. Weltkrieg. Der als „Fall Weiß“ vorbereitete Angriffskrieg traf eine hoffnungslos unterlegene polnische Armee. Auch die von Frankreich und Großbritannien ausgesprochene Kriegserklärung an Deutschland von 3. September konnte Polen nicht retten. Im sogenannten „Hitler-Stalin-Pakt“ hatten Deutschland und die Sowjetunion bereits im August 1939 die Zerschlagung und Aufteilung Polen beschlossen.
Bereits eine Woche nach Kriegsbeginn näherten sich die vorauseilenden Panzerspitzen der 10. Armee dem Stadtrand von Warschau. Bis zum 13. September schloss sich der Einschließungsring um die Stadt und die ca. 30 Kilometer nördlich gelegene Festung Modlin. Am 14. September erreichten deutsche Panzerkräfte den Fluss Bug bei Brest-Litowsk und nach dreitägigen Abwehrkämpfen viel die Stadt.
Ein geheimes Zusatzprotokoll des Nichtangriffspaktes legitimierte ab dem 17. September die Besetzung Ostpolens durch die Rote Armee. Mit 450 000 Soldaten, fast 3 800 Panzer und rund 2 000 Flugzeug marschierten sowjetische Truppen ein und lieferten sich zum Teil schwere Gefechte mit polnischen Einheiten.
Die Aufforderung deutscher Parlamentäre zur Übergabe von Warschau wurde von polnischer Seite abgelehnt. Die Regierung Polens und das Oberkommandos retteten sich schon einige Tage nach Kriegsbeginn in das eigentlich verbündete Rumänien. Am 27. September endete dann die Schlacht um Warschau. Die polnische Hauptstadt kapitulierte bedingungslos nach schweren Luftangriffen, Artilleriefeuer und angesichts der hohen Verluste. Acht Tage später nimmt Hitler eine Siegesparade seiner Streitkräfte ab.
Am 22. September wird bei einer gemeinsamen deutsch-sowjetischen Militärparade der Sieg über die strategisch wichtige Festung Brest-Litowsk besiegelt. Entsprechend dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes übergab die Wehrmacht die östlich des Flusses Bug gelegene Festung der Roten Armee. Keine zwei Jahre später, am 22. Juni 1941 begann genau hier der Angriff der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Der deutsche Plan sah vor, dass die Festung nach massiven Artilleriebeschuss schon nach wenigen Stunden fallen sollte. Doch die etwa 9 000 Mann starke Besatzung war hinter den dicken Ziegelmauern der einstigen Festung aus der Zarenzeit gut geschützt. Die verschanzte sich auf den Wällen und in den Katakomben und schoss zurück. Sieben Tage sollte es dauern, bis die zehnfache deutsche Übermacht das letzte Fort eingenommen hatte. Zu diesem Zeitpunkt standen andere Wehrmachtseinheiten jedoch schon mehr als 100 Kilometer innerhalb Russlands. Die letzten Verteidiger von Brest wurden erst am 24. Juli gefangen genommen. Im Mai 1965 verlieh die Sowjetunion der Festung Brest den Ehrentitel Heldenfestung.
Es erwartet Sie eine spannende und geschichtliche sehr interessante Reise.

Besichtigungen:
  • FHQ Anlage Askania Mitte
  • Fort Czerniaków in Warschau
  • Museum der polnischen Armee in Warschau
  • Bunker des Brückenkopfes von Warschau
  • Warschauer Eisenbahnmuseum
  • Zitadelle von Warschau
  • Festung Modlin
  • westlich des Flusses Bug gelegene Forts der Festung Brest
  • Festungsmuseum und Anlagen der Festung Brest



Programm zur Geschichstsreise Warschau und Brest:

1. Tag: Anreise und Besichtigung des FHQ Anlage Askania Mitte
Fahrt ab Veranstalterbüro nach Tomaszów Mazowiecki in der Nähe von Łódź. Hier befand sich eines der drei 1941 fertig gestellten Führerhauptquartiere in Polen. Die Anlage Askania Mitte bestand aus einem 380 Meter langen Eisenbahntunnel in Form eines Dombunkers, welcher zwei Führerzügen Schutz bieten sollte. Mehrere Mannschaftsbunker sowie ein Kommunikationsbunker ergänzten das FHQ. Im Anschluss an die Besichtigung Weiterfahrt nach Warschau (Fahrzeit ca. 7 Std./Hotel, -/-/-).

2. Tag: Besichtigungen von Forts und Militärmuseen in Warschau

Sie fahren zum Fort Czerniaków, das ab 1882 errichtet wurde. Das „Weichselland“ genannte Territorium bezeichnete ab März 1867 die westlichste Provinz des Russischen Zarenreiches. Die Stadt Warschau lag etwa im Zentrum dieses Gebietes und wurde in den Folgejahren befestigt. Es entstanden zwei Verteidigungsringe mit 20 Artillerie- und Infanterieforts. 1915 wurde die Festung von den sich zurückziehenden russischen Truppen aufgegeben und besetzende deutsche Truppen zerstörten Teile des Bollwerks. Im Fort Czerniaków (Fort IX) befindet sich heute die Außenstelle des Warschauer Armeemuseums, in dem vor allem Fahrzeuge, Panzer und Geschütze ausgestellt sind. Später können Sie sich im Museum der polnischen Armee umsehen. Es ist das größte des Landes und stellt etwa 25 000 Exponate aus. Am Nachmittag bleibt noch Zeit für einen Bummel durch die historische Altstadt von Warschau (Fahrzeit ca. 1 Std., Hotel, F/L/-).

3. Tag: Erkundung von Bunkern des Brückenkopfes Warschau, Eisenbahnmuseum und Zitadelle
Heute erkunden Sie einige Bunker des Brückenkopfes von Warschau. Bereits 1915 wurde eine erste deutsche, ca. 55 Kilometer lange Verteidigungslinie mit mehreren Unterständen östlich der Stadt gebaut. 1940 wurde diese Linie mit weiteren 17 Regelbauten der Typen 120a und 120b, 501 und 514 verstärkt. Während der Sommeroffensive 1944 gelang es hier der Wehrmacht, die sowjetischen Truppen zu stoppen. Heute sind einige der Bunker mit MG-Kasematten und Artillerie-Beobachtungstürme erhalten geblieben. Am Nachmittag Besuch des Warschauer Eisenbahnmuseums. Besonders interessant ist hier ein Panzertriebwagen Nr. 16 mit Gefechtswagen aus dem Jahr 1942. Anschließend Besichtigung der Warschauer Zitadelle, wo sich ein Museum dem Massaker von Katyń 1940 widmet (Fahrzeit ca. 2 Std./Hotel, F/L/-).

4. Tag: Besichtigung der Festung Modlin
Heute besuchen Sie in die Festung Modlin, die ca. 30 Kilometer nördlich der Hauptstadt liegt. Zusammen mit Warschau und Zegrze bildete die Festung Modlin das polnische Festungsdreieck. Etwa 30 Forts und kleinere Werke umschließen am strategisch wichtigen Zusammenfluss von Weichsel und Narew eine riesige, zum Teil mit bis zu 30 Meter hohen Mauern umgebene Zitadelle. Die Festung mit ihrer bewegten Geschichte wurde im 17. Jahrhundert als schwedische Schanze errichtet. 1807 erweiterte Napoleon die Anlage und nach 1831 die Russen. Im I. und II. Weltkrieg war Modlin heftig umkämpft. 1915 verteidigten russische Truppen die Festung, 1939 waren es von Polen und 1944 die Wehrmacht. Heute sind die meisten Forts und Anlagen der Festung zerstört oder werden von der Natur zurückerobert. Einen kleinen Teil nutzt noch die polnische Armee. Sie besichtigen u.a. Fort XV - Carski Dar und Fort XIV Goławice sowie die Zitadelle, wo sich heute das Festungsmuseum befindet (Fahrzeit ca. 2 Std. /Hotel, F/L/-).

5.Tag: Erkundung der westlich gelegenen Forts der Festung Brest bei Terespol und Fahrt nach Brest
Fahrt nach Terespol an der weißrussischen Grenze. Hier befinden sich die westlich des Flusses Bug gelegenen Forts der Festung Brest. Diese wurden in den Jahren 1836 bis 1842 errichtet und sollten die später mehrmals erweiterte und modernisierte Festung an der damaligen russischen Westgrenze sichern. Bis zum Beginn des I. Weltkrieges umschloss die, aus vier Hauptwerken bestehende und vier km² große Hauptfestung ein zusätzlicher Ring mit 23 Infanterie- und Artillerieforts. 1915 besetzten deutsche und österreichisch-ungarische Truppen die Festung kampflos. Am 2. März 1918 unterzeichnete man hier den Friedensvertrag von Brest-Litowsk. Sie gehen auf Erkundungstour im Fort O sowie im Fort 7, die westlich des Flusses Bug etwa 2,5 bis 5 Kilometer vom zentralen Teil der Festung entfernt liegen.
Später steigen Sie in den Zug, passieren die weißrussische Grenze und fahren weiter bis Brest (Fahrzeit Bus ca. 4 Std., Zug ca. 1 Std., Hotel, F/L/-).

6. Tag: Besichtigung der Festung Brest
Sie gehen auf Erkundungstour in der Festung Brest, die im II. Weltkrieg stark zerstört wurde. Heute ist die Anlage eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Weißrussland. Am 25. September 1971 wurde die Gedenkstätte „Brester Heldenfestung“ eröffnet. Die eindrucksvolle Anlage präsentiert u. a. Überreste der alten Festung, Schlachtfelder aus dem Jahr 1941, riesige monumentale Skulpturen und spannende Museen. Sie besuchen das Festungsmuseum, das sich in 10 Ausstellungssälen der Entstehung der Festung sowie der Kämpfe von 1939 und 1941 widmet.
Danach erkunden Sie das Fort V, das eines der südlichen Forts des äußeren Verteidigungsringes um Brest war. Zudem unternehmen Sie eine Rundfahrt zu den wichtigsten Anlagen der Festung. Dazu gehören u. a. auch einige, erst nach 1939 gebaute und in die alte Festung integrierte Bunker der Molotow-Linie (Fahrzeit ca. 2 Std., Hotel, F/L/-).

7. Tag: Fahrt von Brest nach Terespol und Rückreise
Zeitige Rückfahrt mit dem Zug nach Terespol und Rückfahrt nach Deutschland (Fahrzeit Zug ca. 1 Std., Bus ca. 9 Std., Hotel, F/-/-).

Leistungen:
An- / Abreise sowie alle Transfers lt. Programm im Kleinbus
Zugticket Terespol - Brest - Terespol
4 Übernachtungen im Hotel in Warschau (DZ, DU/WC)
2 Übernachtungen im Hotel in Brest (DZ, DU/WC)
Verpflegung lt. Programm: 6x Frühstück, 5x Lunch
deutsche Reiseleitung
alle Besichtigungen von Museen / Anlagen sowie Führungen
  teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
Einreisegebühren für Weißrussland
Nicht enthalten:
nicht genannte Mahlzeiten / Getränke
Einzelzimmer-Zuschlag 140,- EUR
Sie besuchen mehrere Museen, Bunkeranlagen und Forts. Die Besichtigungen sind verbunden mit Rundgängen und Erkundungen im Gelände.
An- und Abreise:
Der Zu-/Ausstieg zum/vom Bus ist entlang der Fahrtroute: 02730 Ebersbach (Veranstalterbüro) und Görlitz möglich.
Abfahrt ab Veranstalterbüro gegen 8 Uhr, Ankunft gegen 18-19 Uhr.
Auf Anfrage ist ggf. auch eine An-/Abreise ab/an Warschau-Flughafen möglich (Flugpreis nicht enthalten).

Einreisebestimmungen:
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, Italiens und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Polen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
Für EU-Bürger ist im Rahmen unserer Reise nach Brest kein Visum für Weißrussland erforderlich. Zur Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der mind. noch 6 Monate über das Ausreisedatum hinaus gültig ist und einen Nachweis über eine Auslandsreisekrankenversicherung (gültig für Weißrussland).
Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Für Weißrussland werden als weitere Reiseimpfungen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und FSME empfohlen.
Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl:

Unsere Reiseangebote und die unserer Kooperationspartner können nur durchgeführt werden, wenn die auf der jeweiligen Katalogseite ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück (siehe AGB Abs. 7 B oder AGB des jeweiligen Kooperationspartners, die wir Ihnen bei Buchung zusenden).
 
   7 - 8
Veranstalter:  History-Tours

exkl.

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Geschichtsreise nach Warschau und Brest-bild3

 

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Reisedatum:
07.09. - 13.09.2019
825,00 EUR

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung:
nein
ohne Selbstbehalt
mit Selbstbehalt

Travel-Paket:
kein Travel-Paket
ohne Selbstbehalt
mit 20% Selbstbehalt

Übernachtung am Tag vor der Abreise:
nein
ja

Rail & Fly Ticket:
nein
ja

Zimmerwunsch:
Einzelzimmer
1/2 Doppelzimmer
Doppelzimmer

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