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Reiseversicherung:

Wir empfehlen Ihnen zu Ihrer gebuchten Reise den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-Versicherung oder eines Travel-Paketes der URV. Gern beraten wir Sie zu unseren verschiedenen Versicherungsangeboten.

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Es berät Sie zu dieser Reise:

Ansprechpartner: Frank Sauermann

Frank Sauermann
03586/310436


Mindestteilnehmerzahl:

Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die unter dem Reiter Reise Information ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.




11. History-Reisetreffen in Thorn, Posen und Graudenz


Die Festungen an der einstigen Ostgrenze des Deutschen Kaiserreiches


Liebe Reisefreunde,

wir möchten gern wieder alle Reisegäste und Freunde zum Saisonende zu unserem, inzwischen schon traditionellen Reisetreffen einladen. Im Jubiläumsjahr von History-Tours wird Sie die Reise in die einstigen Provinzen Posen und Westpreußen führen. Dabei erfahren Sie viel Wissenswertes über diese historischen Regionen östlich von Oder und Neiße, die auch auf viele Jahre deutsche Geschichte zurückblicken.

Nach der Völkerschlacht von Leipzig und der Niederlage Frankreichs unter Napoleon Bonaparte, wurden von den Siegermächten auf dem Wiener Kongress 1815 die Grenzen Europas neu verhandelt. Davon waren besonders die einstigen Gebiete Polens betroffen. Nach drei Teilungen existierte von 1796 bis zum Ende des I. Weltkrieges 1918 für über 120 Jahre kein eigenständiger polnischer Staat mehr. Der letzte Teil Polens, das sogenannte Kongresspolen war nur noch theoretisch ein autonomer Staat. Über eine Personalunion mit Russland verbunden, wurde es nach Abschluss der Verhandlungen von Wien ein Teil des riesigen Russischen Kaiserreiches mit dem Zaren als obersten Landesherren. Das aufstrebende Königreich Preußen und Russland hatten nun eine gemeinsame Landesgrenze - spätere Interessenskonflikte waren nicht auszuschließen.

Bis zum Ende des I. Weltkrieges gehörten die beiden Provinzen Posen und Westpreußen zum Deutschen Kaiserreich und verfügten u.a. mit den Festungen Danzig, Graudenz, Thorn, Kulm und Posen über eine Reihe von Grenzbefestigungen. Um die Jahrhundertwende wurde zudem eine wesentliche Verstärkung der Ostgrenze, besonders der Weichselübergänge erforderlich.

Vor allem in Graudenz und Thorn erfuhren die Festungswerke eine Modernisierung und erhielten unter anderem eine Betonverstärkung. Auch eine Reihe von neuen und zu damaliger Zeit sehr modernen Werken entstanden. Außerdem wurde die Feuerkraft mit neuer Artillerie verstärkt, die nun zum Teil unter Panzerkuppeln installiert war. So entstand z.B. in Thorn mit dem Fort „Großer Pfaffenberg“ eine annähernd ähnliche und moderne Feste, wie sie zeitgleich auch im Elsass und in Lothringen gebaut wurden.

Obwohl im Lauf der Zeit viele Panzerbauteile der Festungen zerstört oder verschrottet wurden, haben sich in den Forts von Thorn und auch Graudenz einige der Panzerkuppeln erhalten.
Ebenfalls ein Thema dieser Reise ist die weitere wechselvolle Geschichte der Provinzen Posen und Westpreußen von 1918 bis zum Ende des II. Weltkrieges.

Tages Programm

1.Tag
Fahrt ab Veranstalterbüro nach Poznań (Posen). Dort besichtigen Sie die einstige Zitadelle, die mit einer Fläche von ca. 100 Hektar und dem Kernwerk den zentralen Teil der Festung Posen. Von 1938 bis 1860 gebaut, umfasste die Festung neben der Zitadelle ein weiteres Festungs- sowie sechs Bollwerke. Nach 1872 erfolgte ringförmig um Posen ein Ausbau, und es entstanden weitere baute 18 Forts und Zwischenwerke. Nach dem I. Weltkrieg unterstand die Festung der polnischen „Armee Poznań“, war jedoch nicht an den Kämpfen von 1939 beteiligt. Erst im Februar 1945 spielte die Zitadelle noch einmal eine Rolle, als sie zum zentralen Verteidigungspunkt der deutschen Verteidiger der Festung Posen wurde. Nach einem fünf Tage andauernden Sturmangriff, der mehr als 10.000 sowjetischen und deutschen Soldaten das Leben kostete, musste die Zitadelle am 23. Februar 1945 kapitulieren. Sie besuchen das ehemalige Pulverlaboratorium, wo heute verschiedene Kanonen, Panzer und Flugzeuge ausgestellt sind sowie das Museum der ehemaligen „Armee Poznań“ in der Eingangspoterne der Zitadelle.
Anschließend Weiterfahrt nach Toruń (Thorn) zum einstigen Fort IV (Fahrzeit ca. 8 Std., Hostel im Fort IV, -/L/A). beherbergt (Fahrzeit ca. 1 Std., Hostel im Fort IV, F/L/A).
2. Tag
Die Festung Thorn wurde von 1878 bis 1914 in vier Etappen errichtet und umfasste sieben Haupt- und acht Zwischenforts, etwa 150 Schutzbunker sowie 39 Artilleriebatterien.
Am Vormittag besichtigen Sie das Fort König Wilhelm I. (Fort I). Es ist das einzige Panzerfort, welches an der einstigen Ostgrenze Deutschlands gebaut wurde. Drei der ehemals vier 15-cm-Haubitz-Panzerkuppeln der Firma Gruson Magdeburg sind hier erhalten geblieben.
Nach dem Mittag besuchen Sie das Festungsmuseum von Toruń, welches sich in der Versuchsbatterie A.B.4 befindet. Hier blieb ein Panzerturm für eine 10-cm-Kanone erhalten. Außerdem befindet sich unweit des Museums eine 10-cm-Schirmlafettbatterie mit einem Panzerbeobachtungsstand.
Am späten Nachmittag besichtigen Sie das Fort IV, welches in den letzten Jahren rekonstruiert wurde und heute das Hostel beherbergt (Fahrzeit ca. 1 Std., Hostel im Fort IV, F/L/A).
3. Tag
Auf Ihrem Programm steht ein Tagesausflug nach Grudziądz (Graudenz). Mit dem Fort „Großer Pfaffenkopf“ besichtigen Sie die stärksten Verteidigungsanlage der einstigen Festung Graudenz.
Ab 1884 im Bau begonnen, wurde hier schon sehr früh das eigentlich zukünftige Konzept einer aufgelösten Festung umgesetzt. Bei Bau wurden die Objekte dem Gelände angepasst. Es entstanden zwei gedeckte Kasernen und eine gepanzerte Batterie, die durch unterirdische Gänge verbunden waren. Außerdem errichtete man mehrere Infanterie- und Schutzräume sowie 10 vorbereitete und betonierte Stellungen für Gruson-Fahrpanzer. Die vier Gruson Panzer-Haubitztürme sowie zwei Panzerbeobachtungstürme sind noch erhalten.
Am Nachmittag Rückfahrt nach Toruń. Während einer Führung durch die schöne historische Altstadt erfahren Sie viel Wissenswertes über die Geschichte der einstigen Hansestadt, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört (Fahrzeit ca. 2,5 Std., Hostel im Fort IV, F/L/A).
4. Tag
Sie fahren nach Poznań und besichtigen das Fort III der einstigen Festung Posen. Es wurde in den Jahren 1877 bis 1881 errichtet und stellt ein Bieler Einheitsfort dar, das typisch war für die späten 70er- und frühen 80er-Jahre des 19. Jahrhunderts. Heute beherbergt das Fort ein interessantes Museum.
Anschließend besuchen Sie die Kriegsgräberstätte in Poznań-Milostowo. Hier ruhen etwa 7 500 deutsche Soldaten, die Anfang 1945 bei den Kämpfen um die Festung Posen fielen oder in Kriegsgefangenschaft verstarben.
Im Anschluss Rückfahrt nach Deutschland (Fahrzeit ca. 8 Std., F/L/-).

Reise Information

Leistungen:
- An- / Abreise sowie alle Transfers lt. Programm im Kleinbus
- 3 Übernachtungen im Hostel im Fort IV in Toruń (DZ, DU/WC)
- Verpflegung: 3x Frühstück, 4x Lunch, 3x Abendbrot
- deutsche Reiseleitung
- alle Besichtigungen von Museen / Anlagen sowie Führungen
teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
Nicht enthalten:
- nicht genannte Mahlzeiten sowie Getränke
- Einzelzimmer-Zuschlag auf Anfrage
- Persönliches
- Reiseversicherung
Reiseinfo / Anforderungen:
Sie besuchen Museen, Gedenkstätten und Festungsanlagen. Die Besichtigungen sind mit Rundgängen verbunden, bei denen Sie teilweise im Gelände und auch in unterirdischen Bereichen unterwegs sind (Gehzeiten bis ca. 2 Std.).
An- und Abreise:
Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten entlang der Fahrtroute: Ebersbach (Veranstalterbüro) - Dresden - Berlin (Schönefeld)
Einreisebestimmungen:
Deutsche, Österreicher und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Polen einen gültigen Personalausweis/Identitätskarte oder Reisepass. Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die für sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften.
Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen.
Vom Auswärtigen Amt werden zudem als Reiseimpfungen, abhängig von Reisebedingungen und -route, FSME, Hepatitis A, Hepatitis B und ggfs. auch Tollwut empfohlen.
Für eine Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter.
Weitere Reise-, Sicherheits- und Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: 7 - 40
ReisedatumPreisStatus
405,00 EUR ausgebucht ausgebucht
405,00 EUR buchbar buchbar
Reise-Rücktrittskosten-Versicherung
Travel-Paket
Rail & Fly Ticket
Übernachtung am Tag vor der Abreise
Zimmerwunsch







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