Wild Ost - Historytours
Reiseländer

Interessantes
 Kalender 2018
 8. Reisetreffen
 Buchungsstand
 Reise Katalog
 Reiseversicherung
 Gästebuch
 Dia-Vortrag
 Wir über uns
 Reisebüro
 Tipps

Neue Reisen
Geschichtsreise an die Nordseeküste: Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven und Insel Helgoland

Geschichtsreise an die Nordseeküste: Bremerhaven, Cuxhaven, Wilhelmshaven und Insel Helgoland

515,00 EUR

Russland - Die Anlagen der Küstenverteidigung rund um St. Petersburg, Festung Kronstadt und historische Innenstadt

Russland - Die Anlagen der Küstenverteidigung rund um St. Petersburg, Festung Kronstadt und historische Innenstadt

895,00 EUR

Deutschland - Geschichtsreise nach Bamberg und Nürnberg

Deutschland - Geschichtsreise nach Bamberg und Nürnberg

435,00 EUR

Der Vallo Alpino und die k.u.k. Sperrforts in den Dolomiten

Der Vallo Alpino und die k.u.k. Sperrforts in den Dolomiten

985,00 EUR

Der Vallo Alpino und die k.u.k. Sperrforts in den Dolomiten

Der Vallo Alpino und die k.u.k. Sperrforts in den Dolomiten

985,00 EUR

Finnland - Festungen des I. Weltkrieges und sowjetisch-finnischer Winterkrieg

Finnland - Festungen des I. Weltkrieges und sowjetisch-finnischer Winterkrieg

1.125,00 EUR

Polen - Geschichtsreise Schlesien

Polen - Geschichtsreise Schlesien

385,00 EUR

Frankreich - Geschichtsreise von den Vogesen nach Verdun und an die Marne

Frankreich - Geschichtsreise von den Vogesen nach Verdun und an die Marne

680,00 EUR

England - unterwegs im Land der militärhistorischen Museen

England - unterwegs im Land der militärhistorischen Museen

795,00 EUR

Der Schweizer Igel - Geschichtsreise zu den Befestigungsanlagen in den Alpen

Der Schweizer Igel - Geschichtsreise zu den Befestigungsanlagen in den Alpen

1.085,00 EUR

Kunden Hotline

Webtipp

Details über...
Unsere AGB
Kontakt & Katalogbestellung
Sitemap
Impressum

Italien

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie

 


6 Tage Geschichtsreise nach Slowenien und Italien
k.u.k. Festungen, Vallo Alpino, Rupnik-Linie und die Schlacht am Isonzo im I. Weltkrieg


Begleiten Sie uns auf einer spannenden Reise nach Slowenien und Italien.
Bis zum 20. Jahrhundert wurden die heutigen Gebiete Sloweniens von fremden Herrschern regiert, die meiste Zeit von den Habsburgern bzw. später durch die Donaumonarchie Österreich-Ungarn. Von 1915 bis 1917 tobte hier eine der blutigsten Auseinandersetzungen in Süden Europas. Während der zwölf Isonzo-Schlachten wurden über eine Million Soldaten verwundet oder verloren ihr Leben.  Als 1918 der I. Weltkrieg zu Ende ging, wurde das Territorium nach den Friedensverträgen von Trianon zwischen dem Königreich Italien und dem neu gegründeten SHS-Staat (späteres Jugoslawien) aufgeteilt.
Als das faschistische Italien ab 1932 an den Grenzen zu Jugoslawien mit dem Bau von Bunkern begann, wurde auf der Gegenseite als Antwort auf den Vallo Alpino ebenfalls ein System von Befestigungsanlagen errichtet. Ab 1935 entstand die Rupnik-Linie, die von dem jugoslawischen General Leon Rupnik ihren Namen erhielt. Geplant waren 12 große Artilleriefestungen und ca. 4000 Bunker. Heute sind zahlreiche dieser Bauwerke, die bis 1941 nach tschechischem und französischem Vorbild errichtet wurden, erhalten geblieben. Jedoch auch unzählige italienische Bunkeranlagen des Vallo Alpino sind heute noch in Slowenien zu entdecken. Sie erstrecken sich von der österreichischen bis zur kroatischen Grenze - von den Julischen Alpen bis zur Adria. Oft liegen die Bunker beider Linien nur wenige Kilometer voneinander entfernt. 
Auf Spuren des I. Weltkrieges in Slowenien stößt man vor allem im Isonzotal (Sočatal). Mehrere der alten Stellungen wurden als Freilichtmuseum rekonstruiert und stehen auf Ihrem Besichtigungsprogramm. Besonders interessant ist auch das Museum in Kobarid. Es informiert umfassend  und eindrucksvoll über die Abläufe der zwölf Schlachten am Fluss Isonzo. Viele stumme Zeugen in den Bergen und Tälern der Julischen Alpen erinnern an diese Zeit: Einstige Verteidigungsstellungen, Schützengräben und Bunker, mehrere Soldatenfriedhöfe, Kapellen und Beinhäuser stehen dem interessiertem Besucher offen. Der 100 Kilometer lange „Weg des Friedens“ verbindet die Relikte der einstigen Isonzofront und die Naturschönheiten des oberen Sočatals. Er wurde zum Gedenken an die vielen Opfer des I. Weltkrieges in dieser Region angelegt.

Besichtigungen:
  • Heeresgeschichtliches Museum in Wien
  • Batterie Predilsattel
  • Fort Flitscher Klause (Festung Klu¸e)
  • Freilichtmuseen am Kolovrat
  • österreichisch-ungarischer Soldatenfriedhof Modrejce
  • Kirche Javorca
  • italienische Beinhaus und Museum in Kobarid
  • Freilichtmuseum Zaprikraj
  • Gedenkstätte Sacrario Militare di Redipuglia
  • Verteidigungslinien in Monfalcone und am Monte San Michele
  • Höhle von Postojna
  • Vallo Alpino Bunker der Rupnik-Linie

Reisekarte:

Landkarte
Reise-Programm:

1.Tag
Heeresgeschichtliches Museum in Wien

Fahrt nach Kobarid in Slowenien. Unterwegs besuchen Sie das Heeresgeschichtliche Museum in Wien. Es umfasst viele interessante Ausstellungen und es ist u.a. eine 38-cm-Belagerungshaubitze M 16 zu sehen (Ferienhaus, -/-/-).

2.Tag
Batterie Predilsattel, Fort Flitscher Klause (Festung Klu¸e), Soldatenfriedhof Bovec

Auf der Fahrt nach Slowenien machen Sie einen Halt im italienischen Cave del Predil (Raibl), wo sich die fast 5 Kilometer lange Galleria di Bretto (Kaiser-Franz-Josef-Hilfsstollen) befindet.
Anschließend Fahrt an die italienische Grenze zum Predilpass und Besichtigung der Batterie Predilsattel sowie der Kaserne. Ehemals waren hier drei 12-cm-Kanonen auf Schartenlafetten aufgestellt. Die einstige Fernkampfbatterie hatte u.a. die Aufgabe das Werk Raibler See zu unterstützen und den 1190 Meter hohen Nevea-Pass zu sichern.
Anschließend Besichtigung des Forts Flitscher Klause (Festung Klu¸e). Es wurde in den Jahren 1881–1882 errichtet und sollte das Eindringen feindlicher Truppen durch das Tal der Koritnica oder über den Predilpass verhindern. Durch die Lage in einer Klamm und zwischen steilen Berghängen war das Fort für die italienische Artillerie nicht erreichbar und überstand den I. Weltkrieg fast unbeschadet. In den letzten Jahren wurde die Festung rekonstruiert und ist heute ein Museum. Auf dem Weg nach Kobarid halten Sie noch am Soldatenfriedhof in Bovec (Ferienhaus, F/L/-).

3.Tag
Freilichtmuseen am Kolovrat, Kirche Javorca, Vallo Alpino Bunker, italienische Beinhaus und Museum in Kobarid, Freilichtmuseum Zaprikraj

Sie fahren auf den Bergkamm des Kolovrat, der sich eindrucksvoll am rechten Ufer der Soča erhebt. Von hier können Sie den Blick über die wunderschöne Landschaft des Sočatals genießen und das einstige Schlachtfeld der Isonzofront überblicken. Im I. Weltkrieg baute die italienische Armee am Kolovrat ein ausgedehntes System der dritten Verteidigungslinie (linea d'armata). Ein Teil der Anlage kann heute in einem Freilichtmuseum besichtigt werden. Es haben sich u.a. Kommando-, Beobachtungs- und Kanonenstellungen sowie Schützengräben und Kavernen erhalten. Während der 12. Isonzo-Schlacht 1917 erstürmten die deutschen Truppen auf ihren Weg zum Monte Matajur auch den Kolovrat. Danach halten Sie am österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhof Modrejce und am deutschen Beinhaus in Tolmin.
Am Nachmittag besuchen Sie die Kirche Javorca, die 1916 von der 3. Bergbrigade zum Gedenken an ihre gefallenen Kameraden erbaut wurde. Zudem erkunden Sie einen großen Vallo Alpino-Bunker. Anschließend Fahrt nach Kobarid (Karfreit). Sie besuchen das eindrucksvolle italienische Beinhaus auf einer Anhöhe über der Stadt, wo 7760 italienische Soldaten, die auf slowenischen Gebiet gefallen sind, ihre letzte Ruhe fanden. Zudem erwartet Sie das Museum in Kobarid. Das mehrfach ausgezeichnete Museum (u.a. bestes Museum in Europa 1993) dokumentiert die Geschehnisse der Izonzoschlachten im I. Weltkrieg. Interessante Ausstellungen mit Fotos und Multivisionsprojekten erzählen die Geschichte einer der größten Schlachten im Gebirge. Ein weiterer Ausflug führt zum Freilichtmuseum Zaprikraj, wo Sie u. a. Schützengräben, Kavernen und Kanonenstellungen erkunden können (Ferienhaus, F/L/-).

4.Tag
Gedenkstätte Sacrario Militare di Redipuglia, Verteidigungslinien in Monfalcone und am Monte San Michele

Heute fahren Sie nach Redipuglia in Italien und besuchen die Gedenkstätte Sacrario Militare di Redipuglia, wo etwa 100 000 Gefallene des I. Weltkrieges ruhen. Die Anlage ist die größte Militärgedenkstätte Italiens. Sie liegt an den Abhängen des Monte Sei Busi, einem Berg, der im I. Weltkrieg hart umkämpft war. Ein Museum dokumentiert unter anderem die Ereignisse der Isonzoschlachten und es sind mehrere Geschütze aus dieser Zeit ausgestellt. Im Freilichtmuseum bzw. im Park der Erinnerung sind viele Denkmäler und Grabmale zu finden und man kann entlang der alten Schützengräben gehen.
Auf den Anhöhen über dem Ort Monfalcone befindet sich eine interessante Freilichtanlage, wo sich Teile der italienischen und der österreichisch-ungarischen Stellungen erhalten haben, die oft nur wenige Meter voneinander entfernt waren.
Später erkunden Sie die alten Verteidigungslinien am Monte San Michele. Der Berg war während des I. Weltkrieges eine der Schlüsselstellen bei der Verteidigung von Gorizia - zuerst ein wichtiger Eckpunkt der österreichischen Front, später ein Bollwerk der Italiener. Von beiden Kriegsgegnern, die den Berg besitzen wollten, blieben zahlreiche der alten Stellungen erhalten.
Das militärhistorisch Museum erzählt von den erbitterten Kämpfen (Ferienhaus, F/L/-).

5. Tag
Höhle von Postojna, Vallo Alpino Bunker und Anlagen der Rupnik-Linie

Sie verlassen das Isonzo-Tal und fahren an die ehemalige italienisch-jugoslawische Grenze von 1918. In Postojna (Adelsberg) befand sich während des I. Weltkrieges der Sitz des österreichischen Millitärkommandos der Isonzo-Front.  Hier erstreckt sich auch eines der größten Karsthöhlensysteme der Welt. Während des I. Weltkrieges war in der Höhle von Postojna ein österreich-ungarisches Feldpostamt und während des II. Weltkrieges ein unterirdisches Treibstoffdepot eingerichtet. Zu Fuß und mit der Höhlenbahn besichtigen Sie das riesige unterirdische System (UNESCO-Weltkulturerbe).
Anschließend erkunden Sie ein großes Vallo-Alpino Werk sowie Anlagen der ehemaligen jugoslawischen Rupnik-Linie am Goli vrh. Ab 1935 wurden etwa 4000 Bunker und zwölf große Festungen entlang der ehemaligen italienisch-jugoslawischen Grenze gebaut. Nicht alle Anlagen konnten bis zum Beginn des II. Weltkrieges errichtet werden. Einige fertig gestellte Werke sprengten die Italiener, viele Andere, die bereits mit Panzerkuppeln sowie unterirdischen Hohlgangsystemen ausgestattet waren, sind erhalten geblieben (Hotel, F/L/-).

6.Tag
Rückfahrt nach Deutschland (F/-/-).


Leistungen:
- An- und Abreise
- alle Transfers entspr. Programm
- 5 Übernachtungen im Ferienhaus (DZ, Gemeinschaftsbäder, Aufenthaltsraum, Küche)
- Verpflegung entspr. Programm: 5x Frühstück, 4x Lunch
- deutsche Reiseleitung
- Besichtigungen entspr. Programm, Eintritte inkl. 

Nicht enthalten:
Einzelzimmer-Zuschlag 130,- EUR, Reiseversicherung Weitere Informationen zum Thema Reiseversicherung finden Sie links im Menü unter dem Punkt Reiseversicherung.
, nicht genannte Mahlzeiten, Getränke, Persönliches

Reiseinfo:
Rundreise mit Besuch von Museen und Bunkern sowie mit kleinen Wanderungen in bergigem Gelände, die verbunden sind mit Erkundungen von verschiedenen Verteidigungsstellungen (Gehzeiten bis ca. 1 Std). 

Bei dieser Reise sind nur im begrenzten Umfang Einzelzimmer verfügbar.

Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten in:
Ebersbach (Veranstalterbüro) und Prag.

Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Teilnehmer: Mindestteilnehmerzahl:

Unsere Reiseangebote und die unserer Kooperationspartner können nur durchgeführt werden, wenn die auf der jeweiligen Katalogseite ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück (siehe AGB Abs. 7 B oder AGB des jeweiligen Kooperationspartners, die wir Ihnen bei Buchung zusenden).
     mind. 7   max. 16 
Veranstalter:   History-Tours

exkl.

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild
Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild1
Beinhaus mit Kirche auf dem Gradič in Kobarid
Festung Klu¸e - Flitscher Klause

 

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild2
Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild3
Batterie am Predil-Sattel
Kobarid - italienisches Beinhaus

 

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild4
Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild5
Festung Fort Hermann
Befestigungen am Berg Čelo

 

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild6
Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild7
Museum am Beinhaus in Kobarid
Freilichtmuseum am Mengore

 

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild8
Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild9
Freilichtmuseum am Berg Čelo
Freilichtmuseum am Wurzen-Pass

 

Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild10
Slowenien und Italien - Isonzoschlachten, Vallo Alpino, Rupnik-Linie-bild11
Festung Fort Hermann
Befestigungen am Wurzen-Pass

 

 


Reisedatum:
09.09. - 14.09.2018
695,00 EUR

Reise-Rücktrittskosten-Versicherung:
nein
ohne Selbstbehalt
mit Selbstbehalt 20%
mit Selbstbehalt 50%
ohne Selbstbehalt mit Reiseabbruch

Travel-Paket:
kein Travel-Paket
Travel-Basis-Paket
Travel-Deutschland-Paket
Travel-Standard-Paket
Travel-Premium-Paket

Übernachtung am Tag vor der Abreise:
nein
ja

Rail & Fly Ticket:
nein
ja

Zimmerwunsch:
Einzelzimmer
1/2 Doppelzimmer
Doppelzimmer

   frage


top

Wild Ost Natur & Erlebnisreisen GmbH © 2010