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Reisekarte

Reiseversicherung:

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Es berät Sie zu dieser Reise:

Ansprechpartner: Frank Sauermann

Frank Sauermann
03586/310436


Mindestteilnehmerzahl:

Diese Reise kann nur durchgeführt werden, wenn die unter dem Reiter Reise Information ausgeschriebene Mindestteilnehmerzahl erreicht oder überschritten ist. Bis 21 Tage vor Reiseantritt kann der Reiseveranstalter bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl vom Reisevertrag zurücktreten. Sollte der Fall eines Rücktritts eintreten, informieren wir Sie umgehend und können Ihnen meist individuelle Touren ab 2 Teilnehmern anbieten oder ein alternatives Reiseangebot unterbreiten. Selbstverständlich erhalten Sie den bereits gezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Siehe ARB, die Sie vor Ihrer Buchung bestätigen müssen.


Veranstalter: Wild Ost Natur- & Erlebnisreisen

Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien - Geschichtsreise auf dem Balkan

Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Albanien - Geschichtsreise auf dem Balkan
1.395,00 EUR

8-Tage Von Sarajevo in Bosnien-Herzegowina nach Kotor in Montenegro bis nach Albanien

dem Land der 180 000 Bunker


Begleiten Sie uns auf den Balkan, auf eine Reise von Bosnien Herzegowinas Hauptstadt Sarajevo nach Montenegro und weiter nach Albanien. Sarajevo ist auf Grund mehrerer historischer Ereignisse eins der interessantesten Reiseziele auf dem Balkan. Besonders das Attentat von Sarajevo und die Belagerung der Stadt während des Jugoslawienkrieges von 1992 bis 1995 sind bis heute in Erinnerung.

Auch die Festungsbauten der k.u.k. Monarchie in Sarajevo sowie in Trebinje mit erhaltenen Panzerkuppeln sind besonders sehenswert. In Kotor in Montenegro befindet sich der einstige k.u.k. Kriegshafen Cattaro. Dieser ging in die Geschichte ein, als 1918 Matrosen gegen die unhaltbaren Zustände in der österreichischen Flotte rebellierten und rote Fahnen hissten. Weniger bekannt ist, dass viele Forts und Küstenbatterien, den Hafen in der von hohen Bergen umschlossenen Bucht schützten. Hier sind bis heute in einigen Werken Skoda-Panzerkuppeln erhalten geblieben.

Erweiterte Beschreibung

Des Weiteren befinden sich in der Bucht von Kotor mehrere U-Boot-Bunker. Diese stammen aus der Zeit als während des Kalten Krieges die Bucht von Kotor der jugoslawischen Volksmarine als Marinestützpunkt diente. Weiter geht es nach Albanien. Das Land, welches bis vor wenigen Jahren kaum bereist werden durfte, ist heute ein „Geheim-Reise-Tipp“ in Europa. Schier endlose Sandstrände und wilde Steilküsten erstrecken sich entlang der Adria und die albanischen Alpen ragen bis zu 2 700 Meter über die Täler. Albanien ist auch das Land der Bunker.

Fast 180 000 Schutzbunker ließ Enver Hoxha in den 70er- und 80er-Jahren bauen. Der albanische Diktator traute weder dem Westen noch dem Osten und ließ aus Furcht vor einem Angriff das gesamte Staatsgebiet mit grauen Betonbauten überziehen. Überall im Land ragen sie wie Pilze aus dem Boden. Die Bunker stehen an den Küsten und auf den Gebirgspässen, in einsamen Tälern und entlang der Grenzen, im Inneren des Landes und in den Hinterhöfen der Hauptstadt.

Jedoch nicht nur Schutzbunker, von denen jeweils einer für vier „Normalalbaner“ vorgesehen war, gibt es im Land. Auch eine Vielzahl von MG- und Geschützständen wurden gebaut, sogar einen unterirdischen U-Boot-Bunker gibt es hier. In Tirana, wo Ihre Reise durch 3 Länder ausklingt stand für den Diktator Hoxha sogar eine besonders große Bunkeranlage bereit.

Besichtigungen:

  • Panzerfort Pasin Brdo (Werk IV) in Sarajevo
  • historisches Museum in Sarajevo
  • Die „Sarajevo War Tunnels“
  • Panzerfort Strač in Trebinje
  • Befestigungen des k.u.k. Kriegshafens Cattaro, u.a. die Küstenbatterien und Forts:
    Kabala, Lustica, Kavac, Traste und Goradzda
  • U-Boot-Bunker 1-3 in der Bucht von Kotor
  • Mehrere Küstenbatterien und Bunker der albanischen Landesverteidigung
  • Regierungsbunker des Diktators Enver Hoxha in Tirana
  • Bunkeranlage der albanischen Sicherheitspolizei in Tirana
  • U-Boot-Bunker der albanischen Volksmarine
  • Festung Porto Palermo
  • Festung Gjirokastra und Nationales Waffenmuseum

Tages Programm

1. Tag
Individueller Flug nach Sarajevo und Empfang am Flughafen. Später besuchen Sie das zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebaute Werk IV Pasin Brdo der k.u.k. Festung Sarajevo. In dem Artilleriefort sind bis heute die Skoda Panzerkuppeln erhalten geblieben (Fahrzeit 1 Std., Hotel, -/-/-).
2. Tag
Besuch der Sportstätten der Winter Olympiade 1984. Am Stadtrand von Sarajevo befindet sich das einstige Olympiagelände, u.a. mit der Bobbahn sowie den Olympia Sprungschanzen. Während des Jugoslawienkrieges von 1991 bis 1995 wurden die Sportstätten schwer beschädigt und sind bis heute nicht wieder aufgebaut geworden. Anschließend Besuch des Historischen Museums, welches u.a. auch über das Attentat auf den österreichischen Thronfolger informiert. Außerdem besuchen Sie die Sarajevo War Tunnels, welche während des Krieges Teile der belagerten Stadt verbanden. Am Nachmittag Fahrt nach Kotor mit einem Zwischenstopp in Trebinje, wo mehrere Artillerieforts die Straße nach Kotor sperrten (Fahrzeit 6 Std., Hotel, F/-/).
3. Tag
Nach dem Untergang der Republik Venedig 1797 wurde Cattaro (Kotor) Österreich zugesprochen. Ab etwa 1870 entstand der Kriegshafen für die k.u.k. Flotte. Zur Verteidigung dieses Naturhafens wurden über 60 Forts und Küstenbatterien rund um die Bucht errichtet. Vor allem in den Anlagen vom Ende des 19. Jahrhunderts sind noch einige Panzerbauteile und Geschützkuppeln erhalten geblieben. Sie besichtigen auf der Halbinsel Lustica die 1895 gebauten Batterien Caballa und Lustica. Außerdem besuchen Sie die unterirdischen U-Boot Bunker, die in den 70er-Jahren vom Regime des einstigen sozialistischen Jugoslawiens gebaut wurden. Am Nachmittag erkunden Sie das von 1894 bis 1897 gebaute Werk Vermac. Mit vier Mörsern und acht Geschützen, montiert in Skoda Panzertürmen- und Kasematten, galt das Werk lange Zeit als das modernste Cattaros. Alle Panzerbauteile blieben hier erhalten. Anschließend Besuch des k.u.k. Soldatenfriedhofes in Kotor (Fahrzeit ca. 3 Std., Hotel, F/-/-).
4. Tag
Zunächst besichtigen Sie das Werk Goradzda, wo alle Panzerschilde in den Kasematten erhalten geblieben sind. Außerdem befindet sich in diesem Fort der einzige, noch existente Hartguss-Geschützturm der Gruson Werke in Magdeburg. Anschließend besichtigen Sie das Panzerfort Traste, wo ebenfalls alle Kuppeln, vier 10-cm Geschütze und ein Panzer-Beobachtungsturm vorhanden sind. Ab Herbst 1914 war das Werk in die Kämpfe um den Kriegshafen Cattaro involviert und wurde von der Artillerie des Königreiches Mazedonien heftig beschossen. Am Nachmittag Rückfahrt nach Kotor, wo Sie Zeit für die Besichtigung der denkmalgeschützten Stadt (UNESCO Weltkulturerbe) haben. Zudem ist Gelegenheit für eine Wanderung zu der Festung des Heiligen Ivan aus dem 18.Jahrhundert (Fahrzeit ca. 1,5 Std., Wanderung ca. 2 Std., Hotel, F/-/-).
5. Tag
Früh Fahrt nach Albanien. Es geht entlang der Küste, in den Badeort Tale. Auffällig sind immer wieder die kleinen Betonkuppeln, die zu Hunderten gebaut wurden. Wie Pilze ragen diese zivilen Schutzräume aus der Erde. Unterwegs sind mehrere Fotostopps geplant. In Tale sind auch einige größere Bunker zu besichtigen. Hier befinden sich 4 Geschützkasematten mit einem Artillerie-Hochleitstand, die zur albanischen Küstenverteidigung gehörten. Auf der Fahrt nach Tirana passieren Sie immer wieder die pilzähnlichen Kleinbunker sowie mehrere größere PAK-Kasematten. In Tirana erkunden Sie einen der größten Bunker Albaniens. Der Regierungsbunker für den Diktator Enver Hoxha wurde in den 70er-Jahren errichtet. Der Bau des streng geheimen „Objektes 0774“ dauerte sechs Jahre. In fünf Etagen befinden sich 106 Zimmer. Hier sollte Hoxha mit seinen engsten Regierungsmitgliedern im Falle eines Atomkrieges Schutz finden. Die Anlage liegt tief im Innern der 1 600 Meter hohen Bergkette am Stadtrand von Tirana. Außerdem besuchen Sie den geheimen Kommandobunker des albanischen Innenministeriums (Fahrzeit ca. 5 Std., Hotel, F/-/-).
6. Tag
Sie fahren entlang der so genannten albanischen Riviera in den Süden. Immer wieder sind unzählige „Betonbuckel“ zu entdecken. Der Bau der Bunker hatte das ohnehin schon rückständige Land Unsummen gekostet. Heute ist für den Rückbau kein Geld vorhanden, so dass die Bunker meist leer stehen oder auch von Bauern als Viehstall oder Getreidelager genutzt werden. An besonders wichtigen strategischen Stellen, z.B. dem Cesar Pass unternehmen wir Fotostopps, bevor wir am Nachmittag den Badeort Himarë erreichen. Unweit von hier befindet sich die größte Bunkeranlage Albaniens, der U-Boot-Bunker der Marinebasis Porto Palermo. Hier waren u.a. vier sowjetische U-Boote der Whiskey-Klasse stationiert, für die mit chinesischer Hilfe ein 650 Meter langer unterirdischer U-Bootbunker in den Felsen gesprengt wurde. Am Abend bleibt noch Zeit, um am Strand einen individuellen “Bunker-Fotospaziergang” zu unternehmen (Fahrzeit ca. 4,5 Std., Hotel, F/-/-).
7. Tag
Früh fahren Sie nach einem Fotostopp am Kastel Porto Palermo weiter nach Gjirokastra. Die Stadt ist eine der ältesten in Albanien und gehört seit 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. 1908 wurde hier der albanische Diktator Enver Hoxha geboren. Hoch über der Stadt erhebt sich die Festung Gjirokastra. Bereits als illyrische Burg Anfang des 3. Jahrhunderts. v. Chr. errichtet, wurde sie in den folgenden Jahrhunderten unter byzantinischer und später unter osmanischer Herrschaft mehrmals umgebaut. Unter anderem entstand auch ein Aquädukt, das Wasser von den mehr als 10 Kilometer entfernten Bergen zur Burg brachte. Von den 30er- bis in die 60er-Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Festung als Staatsgefängnis genutzt. Heute befindet sich hier das Nationale Waffenmuseum. Ausgestellt sind vor allem Handfeuerwaffen und Geschütze, vorrangig aus der Zeit des albanischen Unabhängigkeitskampfes. Aber auch das Wrack eines 1957 zur Landung gezwungenen US-Kampfflugzeuges ist zu sehen. Außerdem befindet sich direkt unter der Festung, eine aus der Hoxha Zeit gebaute große Bunkeranlage für die Regionalverwaltung von Gjirokastra. Am Nachmittag Rückfahrt nach Himarë mit einem Fotostopp in Saranda. Hier, unmittelbar gegenüber der griechischen Insel Korfu, besichtigen Sie eine albanische Küstenbatterie. Diese wurde nicht in Bunkern, sondern als Kavernenbatterie in die Felsen gebaut (Fahrzeit ca. 5 Std., Hotel, F/-/-).
8. Tag
Früh Zeitig Rückfahrt nach Tirana und individueller Rückflug (Fahrzeit ca. F/-/-).
Änderungen bleiben vorbehalten.

Reise Information

Leistungen:
  • alle Transfers lt. Programm ab Sarajevo (Flughafen) / an Tirana (Flughafen) im Kleinbus
  • 7 Übernachtungen in Hotels (DZ, DU/WC)
  • Verpflegung lt. Programm: 7x Frühstück
  • deutsche Reiseleitung
  • alle Besichtigungen von Museen / Anlagen sowie Führungen teils mit zusätzl. örtlichen Guides lt. Programm, Eintritte inkl.
Nicht enthalten:
  • Flug nach Sarajevo und von Tirana
  • nicht genannte Mahlzeiten
  • Getränke
  • EZ-Zuschlag 150,- EUR
  • Persönliches
  • Reiseversicherung
Reiseinfo / Anforderungen:
Sie besuchen Museen, Bunker und Festungen. Die Besichtigungen sind verbunden mit Erkundungen im Gelände. Dazu sollten Sie trittsicher sein und eine Portion Abenteuerlust mitbringen.
An- und Abreise:
Individueller Flug nach Sarajevo und zurück von Tirana. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. Ankunft am Anreisetag bis 14 Uhr, Abflug am Abreisetag ab 14 Uhr. Es erfolgt jeweils ein Gruppentransfer.
Es erfolgt jeweils ein Gruppentransfer.
Einreisebestimmungen:
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, Italiens und der Schweiz benötigen für die Einreise nach Albanien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina einen gültigen Personalausweis bzw. Identitätskarte oder Reisepass. Der Personalausweis / Reisepass sollten bei der Einreise nach Albanien, Montenegro und Bosnien-Herzegowin noch 3 Monate lang gültig sein. Staatsbürger anderer Länder bitten wir, sich direkt an die sie zuständige Vertretung zu wenden.
Impfungen / Gesundheitsvorsorge:
Es gibt keine Impfvorschriften für Albanien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina. Es wird empfohlen die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen. Für eine weitere Beratung wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, einen Tropenmediziner oder an die Gesundheitsämter. Weitere Reise-, Sicherheits- und

Gesundheitshinweise:
Robert Koch-Institut: www.rki.de
Centrum für Reisemedizin: www.crm.de
Auswärtiges Amt: www.auswaertiges-amt.de
Hinweis gemäß EU-Richtlinie 2015/2302:
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
Im Einzelfall wenden Sie sich bitte an uns.
Teilnehmer: 7 - 8
Indikatoren
  • G gesichert
  • G ! wenige Plätze
  • G mit nächster Buchung gesichert
  • N abgelaufen
  • A ausgebucht


ReisedatumStatusPreisHinweis
G ! 1.395,00 EUR








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